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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Warme Ohren und warme Gedanken auf dem Lambertimarkt

10.12.2018

Oldenburg Der Weihnachtsmann macht’s, das Christkindchen nicht minder. Auch Rentiere haben schon naturgemäß immer etwas auf dem Kopfe. Warum es ihnen also zum Fest nicht gleichmachen? Gründe gibt’s schließlich genug: Wer nicht nur warme Ohren, sondern bei diesem schmuddeligen Wetter am Wochenende auch halbwegs warme Gedanken haben wollte, kam wohl nicht um sie herum – schmucke Kopfbedeckungen gab’s an vielen Stellen des Lambertimarktes zu sehen. Dies aber nicht allein an den Verkaufsständen, sondern längst auch inmitten des adventlichen Gassen-Geschiebes, und das schon traditionell – so ist man seit einigen Jahren hier in Oldenburg geneigt zu sagen.

Allerdings sind es nicht nur jene eher unauffälligen aus Lamm- und Baumwolle, nicht nur die klassisch grauen oder pudelmützigen Vertreter ihrer Zunft, die man in den Oldenburger Holzhütten erwerben kann. Die sehr viel buntere, kuriosere und häufigere Konkurrenz lässt sich hier aber nicht erwerben – weihnachtlichem Schnickschnack und Massenware hat die Stadt hier schließlich einen Riegel vorgeschoben. Trotzdem sind rote oder blaue Weihnachtsmützchen, mit Bommel und ohne, Glitzer-Heiligenscheine oder blinkende Rentiergeweihe eindeutig in der Überzahl.

Die einen gebrauchen das klitzekleine bisschen Weihnachtsmaskerade als Erkennungszeichen für Firmenfeiern (eine Belegschaft von VW Emden hatte sich eigens auf den Weg gemacht), Reisegruppen und Junggesellenabschiede, die anderen, um sich selbst mit allem Blinken, Baumeln und Glitzern schon mal in festliche Stimmung zu bringen, wenn das Wetter da nicht mitzuspielen gewillt ist. Allerdings bekommt die Bezeichnung „Kopfschmuck“ da mit Blick auf Tannenbäume und sonstige Deko schon eine ganz besondere Bedeutung ...

Sei’s drum! Und so ließen sich die zahlreichen Grüppchen aus Stadt und Umland (aber eben auch die willkommenen „traditionele Kerstmarkt“-Stammgäste aus den Niederlanden) also weder vom Dauerregen noch bösen Winden den Glühwein- und Tschingderassabum-Spaß in der guten Stube verderben.

Die Grones kamen beispielsweise „mit Anhang“ aus Witzenhausen (Hessen), um hier „wie immer erst die Weihnachtsgeschenke zu shoppen“, und dann „die schöne Innenstadt“ und bummelnd den Lambertimarkt genießen zu können. Man(n) trug übrigens nicht nur Mütze, sondern auch Schirm – für die Damen.

So etwas benötigten die Löninger „Stammtisch-Ladys“ um die Oldenburgerin Luzie nun wirklich nicht – sie wurden schließlich allesamt von strahlend schönen Heiligenscheinen und Glücksrentieren am Revers geschützt. Ob’s tatsächlich etwas genutzt hat?

Der Stimmung tat es zumindest keinen Abbruch, im Gegenteil. Und nur darum geht’s doch: Weihnacht ist halt, was man draus macht!

Marc Geschonke Redakteur / Redaktion Oldenburg
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