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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Oldenburger Allianz der Retter will Rekord brechen

15.08.2018

Oldenburg Es scheint ein hoch ambitioniertes Projekt, das sich die Allianz der Oldenburger Hilfsorganisationen da auf die Zu-Erledigen-Liste geschrieben hat: Im Jahr 2020 soll schließlich nicht irgendeine Veranstaltung für Aufmerksamkeit sorgen, sondern gleich die ganze Welt neidvoll auf die Huntestadt blicken ...

Nichts anderes als der Wiederbelebungs-Weltrekord könnte dann gebrochen werden. Doch gemach, gemach – es geht nicht darum, dann möglichst viele Notfälle in der Stadt zu produzieren, sondern vielmehr die Reanimation in einem riesigen Rahmen einzuüben. Klar, um Ruhm und Ehre, gar einem Vermerk im Guinnessbuch der Rekorde, geht es den Initiatoren da nicht. Zumindest nicht allein.

Vorrangig ist, den Menschen dieser Stadt das Thema Wiederbelebung immer und immer wieder ins Gedächtnis zu rufen, immer mehr Menschen zu befähigen, selbst im Notfall Hand anzulegen und so zum Helden zu werden.

Das klappte auch in anderen Städten schon ganz formidabel, so wie in Münster (Nordrhein-Westfalen) beispielsweise.

Genau 11.840 Schüler aus der Westfalenmetropole (und einige Kinder aus dem Umland) hatte die dortige Uniklinik im Jahr 2013 animiert, zeitgleich und unter Anleitung auf dem münsterschen Schlossplatz zu pumpen, pumpen und nochmals zu pumpen. Minutenlang, Schulter an Schulter. Das brachte ihnen nicht nur einen (positiven) Eintrag ins Klassenbuch, sondern auch ins Guinnessbuch. Vor allem aber sorgte es dafür, dass fortan rund 12.000 potenzielle Lebensretter mehr durch die Stadt liefen.

Anderes Beispiel, gleicher guter Gedanke: Köln. Dort „reanimierten“ vor zwei Jahren auf Einladung der Uniklinik Köln 144 Menschen aus 74 Nationen nacheinander ununterbrochen an einer Puppe mit jeweils 60 Brustkorbkompressionen und maximal fünf Sekunden Unterbrechung.

2020 also Oldenburg? Auch hier ist das Klinikum federführend, auch hier steht eine besondere Form der Reanimations-Werbung im Fokus.

„Eine zwölfstündige Dauer-Reanimation, Minimum“, erhofft sich da Prof. Dr. Andreas Weyland (Direktor der Uniklinik für Anästhesiologie), „mit über 100 Beteiligten“. Wie dieser Rekordversuch genau vonstatten gehen mag und wer sich daran wie beteiligen kann (zu hören ist da bereits von prominenten Teilnehmern), will Weyland am Aktionstag „Oldenburg rettet Leben“ auf der Bühne am Schlossplatz vorstellen. Es solle allemal ein klares „Zeichen des Oldenburger Engagements in der Laienreanimation“ sein.

Das aber ist garantiert auch schon die Veranstaltung an diesem Samstag. „Es würde mich sehr freuen, wenn sie den Impuls auslösen kann, sich einander in der größten Not beizustehen“, sagt Stefan Thate (Leiter des hiesigen Rettungsdienstes und der Notfallsanitäterschule), „dann trägt die Veranstaltung wahrlich den richtigen Namen – Oldenburg rettet Leben!“

Mehr Informationen unter: www.oldenburg-rettet-leben.de


Mehr Infos unter   www.oldenburg-rettet-leben.de 
Marc Geschonke
Redakteur
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2107
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