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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Oldenburg zieht schöne Saiten auf

09.11.2016

Oldenburg Alt klingt besser: „Vintage“-Gitarren gehören mittlerweile bei Liebhabern von Sechs-Saitern zum guten Ton. Jörn Eisenhauer hatte 1985 einen guten Riecher, als er in Oldenburg die „Vintage Guitar Show“ aus der Taufe hob. Seit den ersten, sehr bescheidenen Anfängen im eigenen Geschäft ist die Ausstellung im Laufe der Jahre immer größer und populärer geworden.

Die Gitarren-Show wich zunächst auf die Räumlichkeiten des Alluviums, später in das Jugendkulturzentrum Cadillac aus. Ideale Bedingungen fand Eisenhauer schließlich in den Räumen der IGS Flötenteich, die in diesem Jahr wegen Umbauarbeiten indes nicht zur Verfügung steht. Daher werden für die 31. Auflage der Show neue Saiten aufgezogen: Am Samstag und Sonntag, 12./13. November, spielt im Schulzentrum an der Alexanderstraße 90 die Musik.

Rund 60 Aussteller aus aller Welt – die weiteste Anreise hat ein Gitarrenbauer aus den USA – zeigen mehr als 1000 Gitarren und Verstärker aus der Rock’n’Roll- und Beat-Ära, aber auch antike und neuzeitliche Instrumente. „Damit sind wir die größte Ausstellung dieser Art in Deutschland und gleichzeitig die älteste in Europa“, sagt Eisenhauer.

Zu sehen und hören bekommen die Besucher renommierte US-Marken wie Gibson, Fender, Gretsch und Rickenbacker sowie Instrumente aus deutschen Werkstätten, wie zum Beispiel Framus oder Höfner (Hersteller des berühmten Beatles-Basses). „Gitarrenbauer und Manufakturen aus Deutschland werden ihre Werke zeigen und vorführen. Bands werden live spielen und Musiker professionell Instrumente vorführen“, beschreibt Eisenhauer das Veranstaltungskonzept. Viele der ausgestellten Gitarren können vor Ort gespielt werden.

Besonders stolz ist er darauf, dass auch Klampfen von legendären Gitarristen präsentiert werden. Dazu gehören Originalinstrumente von Pete Townshend (The Who), Noel Gallagher (Oasis), Bill Wyman (Rolling Stones) und Joe Walsh (Eagles). Ein ganz besonderes Stück ist die erste Gitarre, die Townshend bei einem „The Who“-Konzert zertrümmert hat. Beim ersten Mal sei Townshend so hoch gesprungen, dass sein Instrument „aus Versehen“ die Decke berührte und der Gitarrenhals abbrach, erzählt Eisenhauer. Ein Roadie habe die 1964er-Rickenbacker-Gitarre wieder zusammengesetzt. Fortan begründete sich Townshends legendärer Ruf auch aus dem Zerstören von Gitarren, und die erste Bruch-Gitarre gelangte über Umwege in den Besitz des Oldenburger Sammlers und Gitarristen Wilfried Fricke, der auch eine Gitarre von John Lennon und ein Instrument von Stones-Bassist Bill Wyman sein Eigen nennen kann.

Zu legendären Gitarren passt bestens die Nostalgie-Abteilung der Show: Ausgestellt werden Original-Poster, Instrumente und Manuskripte aus dem legendären Liverpooler Cavern Club und dem Hamburger Star-Club.

Zum zweiten Mal ist eine „Vintage Drum Show“ Bestandteil der Veranstaltung. „Bei den Schlagzeugern gibt es inzwischen ebenfalls eine wachsende Zahl von Sammlern und Liebhabern alter Sets“, erklärt Jörn Eisenhauer. Gunnar Olsen zeichnet sich für diesen Ausstellungsteil verantwortlich.

Zum Programm gehört auch eine Tauschbörse für Ersatzteile. Wer möchte, kann seine eigenen Instrumente mitbringen und deren Wert schätzen lassen.

Am Samstag, 12. November, findet ab 21 Uhr die After-Show-Party mit Live-Musik und Jam-Session bei freiem Eintritt in „Charlys Musikkneipe“ (Wallstraße 26) statt. Danach dürfte auch bei Laien die Versuchung, Luftgitarre zu spielen, steigen.

Frauen-Power aus Kroatien: Das Quartett „Luminize“ tritt bei der Gitarren-Show auf. BILD: Heinrich Jansen

Wo die Musik spielt

Geöffnet ist die „Vintage Guitar Show“ im Schulzentrum an der Alexanderstraße 90 am Samstag, 12. November, von 10 bis 18 Uhr sowie Sonntag, 13. November, von 11 bis 16 Uhr.

Der Eintritt kostet 8 Euro pro Tag, eine 2-Tages-Karte ist für 12 Euro zu haben. Jugendliche bis 17 Jahren zahlen 5 Euro pro Tag. Für Kinder bis 12 Jahre in Begleitung Erwachsener ist der Eintritt frei.

Das Programm enthält folgende Live-Auftritte:


Samstag

12 und 17 Uhr: „Luminize“, kroatische Frauen-Rockband 13 Uhr: der niederländische Acoustic-Fingerstyle-Gitarrist Sietze Bouma tritt zusammen mit Kersten Nix auf 14.30 Uhr: Gipsy Diamonds, eine junge Band (alle unter 20) aus Bremerhaven präsentiert Jazz im Stile Django Reinhards 16 Uhr: Mats Hedberg, schwedischer Gitarrist, zeigt, welch überraschende Klangwelten aus einer E-Gitarre herauszuholen sind


Sonntag

12 Uhr: „Luminize“ 13 Uhr: Sietze Bouma 14 Uhr: Jazz-Duo „Stardust“ 15.30 Uhr: Mats Hedberg

Mehr Infos unter www.vintage-show.de

Stephan Onnen Redakteur / Redaktion Oldenburg
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