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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Zukunftskonzept In Oldenburg: Der neue NWZ-Campus in Etzhorn ist bezogen

02.10.2020

Oldenburg Die Idee für einen Neubau des NWZ-Verlagshauses gab es in der mittlerweile 74-jährigen Geschichte immer mal wieder. Doch kaum jemand vermutet, wie es zu der ersten Skizze des Neubaus in Etzhorn kam: Geschäftsführer Harold Grönke skizzierte den Bau zum allerersten Mal auf einer Papierserviette beim Mittagessen, im Winter 2017. Von der Silhouette auf der Serviette bis zum fertigen Gebäudekomplex brauchte es zweieinhalb Jahre.

Ein neuer Meilenstein

Das ist für eine Immobilie dieser Größenordnung ein ganz ordentliches Tempo. Garant dafür war von Beginn an die Zusammenarbeit mit einem renommierten Generalunternehmen aus der Region. In der Firma Goldbeck fand die NWZ Unternehmensgruppe einen zuverlässigen Partner, der zahlreiche Firmen aus dem Oldenburger Land in dieses Großprojekt einband. Hinzu kommen außerdem viele externe, separat beauftragte Dienstleister.

Dem großen Kreis aller Beteiligten ist am heutigen Tag mit dem Umzug des Verlages das Ergebnis zu verdanken: ein Meilenstein in der Geschichte der Nordwest-Zeitung. Nach der Steilvorlage von Goldbeck und allen Projektbeteiligten will der Verlag jetzt ebenfalls Gas geben. Geschäftsführer Harold Grönke und Dr. Melina Lohmann, Leitung – Organisations- und Personalentwicklung, geben einen ersten Einblick.

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Warum hat die NWZ eigentlich neu gebaut?

Lange Flure, geschlossene Bürotüren, ein hoher Turm mit vielen separaten Etagen, Abteilungsgrenzen – all das gehört der Vergangenheit an. Im NWZ-Neubau an der Wilhelmshavener Heerstraße 260 haben kurze Wege, lichte Transparenz, offene, direkte Kommunikation und hohe Flexibilität größte Priorität. Open Space heißt hier die Devise für eine neue Unternehmenskultur. Ein Chefbüro und einen Chefschreibtisch wird man hier vergeblich suchen. Flache Hierarchien und zwischenmenschlicher Kontakt auf Augenhöhe soll kreatives, interaktives und effizientes Arbeiten stärker beleben.

Wodurch zeichnet sich das Konzept des neuen Verlagshauses aus?

Klare, schlichte und dabei modernste Strukturen statt viel Schnickschnack. Wir sind unserer norddeutschen Linie treu geblieben. Wir denken nicht mehr in Abteilungen, sondern möchten sensibilisieren für optimale und effiziente Arbeitsabläufe. Durch das Open Space-Konzept haben die Mitarbeiter einen sehr viel engeren Kontakt zueinander und miteinander, das verstärkt die Kommunikation untereinander und erhöht die Transparenz und Offenheit füreinander. Auch wenn es nur Raum ist, sorgt dieser Neubau für einen Riesenschritt zu einer neuen Unternehmenskultur.

Welche Faktoren waren für die Standortwahl ausschlaggebend?

In der Peterstraße stammen die meisten Gebäudeteile aus den 60er und 70er Jahren. Wir hätten dort massiv in eine technische und energetische Erneuerung investieren müssen. Die Sanierung in der Innenstadt hätte pro Quadratmeter fast doppelt so viel gekostet wie der Neubau in Etzhorn, der auf eigenem Grundstück steht. Dies ermöglicht auch mehr Interaktion mit der Druckerei und der Logistik. Diese neue Campus-Qualität ist von großem Wert und unternehmerisch sinnvoll. Die direkte Auseinandersetzung und Begegnung auf dem Campus trägt zu mehr Verständnis füreinander und für die Prozesse bei – so wie sie am effizientesten zusammenpassen.

Wie verändert sich künftig die Arbeit?

Der Kulturwandel hat durch zahlreiche Umstrukturierungen im Vorfeld des Umzugs in den Köpfen bereits begonnen. Jetzt überwiegt die Freude und der Ansporn, das Open Space-Konzept mit Leben zu füllen. Wir haben im neuen Arbeitsumfeld klar unser Ziel vor Augen, als führendes Medienhaus im Nordwesten unsere Kundschaft zu überzeugen. Dazu rücken wir als NWZ-Team noch dichter zusammen als bisher. Das verändert unsere künftige Arbeit, um auf alle Anforderungen des Marktes schnelle und erstklassige Antworten zu finden.

Wie steht das neue Verlagsgebäude in Corona-Zeiten im Kontext zum Homeoffice?

Beide Arbeitsformen schließen sich nicht aus. Wir durften in den vergangenen Monaten erfahren, dass Homeoffice sogar gut funktionieren kann. Es braucht heute keiner mehr acht Stunden in einem Gebäude sitzen, um seiner Tätigkeit nachzukommen. Wir möchten allerdings an unserem neuen Standort, der die aktuellen Sicherheitsvorkehrungen umfassend erfüllt, eine neue Unternehmenskultur schaffen – und das geht nur gemeinsam. Hier will Kommunikation quer durch die Etagen unmittelbar gelebt und in direkter Abstimmung auf Augenhöhe umgesetzt werden. Mit ausgewiesenen Stillarbeitsplätzen und modern ausgestatteten Eltern-Kind-Büros bieten wir im neuen Gebäude auch individuelle Rückzugsmöglichkeiten. Mobile Arbeitsplätze ermöglichen dennoch individuelle Freiheiten. Denn wir haben auch gelernt, dass Führung auch auf Distanz geht.

Ändert sich etwas für die Leser und Leserinnen?

Unsere Kundennähe hat nach wie vor allerhöchste Priorität. Und wir wollen unsere Produkte weiter optimieren. Dazu werten wir jeden Tag die E-Paper-Nutzung anonymisiert aus, um besondere Interessenslagen zu erkennen. So können wir verfolgen, wie Sie, liebe Leserinnen und Leser, unsere Produkte konsumieren und just in time reagieren. Hieraus resultieren künftig verstärkt unsere Veränderungen. Wir wollen noch schneller und flexibler sein in der unabhängigen und umfänglichen Informationsvermittlung. Das gelingt vor allem online – auch in der Werbung.

Zur Person

HAROLD GRÖNKE (59) ist seit 2016 Geschäftsführer der Nordwest-Mediengruppe und Nordwest-Zeitung. Für die Konzeption des Neubau zeichnete er verantwortlich. Mit einem kleinen Team aus der Mediengruppe begleitete er die Umsetzung und Gestaltung

DR. MELINA LOHMANN (34) ist verantwortlich für die Personalabteilung der Nordwest Mediengruppe. Schwerpunkte sind neben der Personaladministration die Organisationsentwicklung, Employer Brand & Recruiting sowie die NWZ Akademie zur Personalentwicklung

Swantje Sagcob Redakteurin / Sonderthemen Redaktion
Rufen Sie mich an:
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