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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Oldenburgerin will sich in Lafers TV-Küche durchbeißen

03.01.2017

Oldenburg /Hamburg Wenn Mama kocht, ist sie eiskalt. Dann darf niemand die Küche betreten, bis die köstlichen Kreationen serviert sind. Ihrer Tochter schmeckt das überhaupt nicht. Also ist sie zum Fernsehen gegangen.

„Hallo ich bin Mona und ich koche gern“, hat sie den Leuten von dieser Hamburger Produktionsfirma geschrieben – und die haben sofort Appetit bekommen: Einen Tag später hat das Telefon bei Mona Li geklingelt, ob sie als Kandidatin bei der Nachmittagsshow mit Promikoch Johann Lafer mitmachen wolle. Die Oldenburgerin wollte. Und wie. Obwohl das mit der Bewerbung eher Zufall war.

Eigentlich hatte sie einen Kollegen auf die Zuschauerränge in „Die Küchenschlacht“ begleiten wollen, war dann aber bei der Online-Anmeldung auf der Redaktionsseite mit den Castingunterlagen gelandet. „Und im Fernsehen war ich noch nie“, sagt die 25-Jährige.

Dafür in 60 Ländern der Erde und aus einem Flugzeug ist sie auch schon gesprungen. Mit Fallschirm natürlich. „Ich mag verrückte Sachen“, sagt Mona. Und die Küchenschlacht vor laufender Kamera war ganz schön verrückt: „In 35 Minuten ein komplettes Gericht auf den Tisch bringen – das ist nicht kochen, sondern Multitasking“, sagt die 25-Jährige.

In der Hamburger WG, steht sie gerne länger am Herd. Auf den Tisch kommen dann asiatische Gerichte oder Eigenkreationen mit viel Gemüse und wenig Milchprodukten – Polentapizza, Zucchini-Nudeln, Pomelo-Salat, Rote-Beete-Muffins. Nach Anleitung koche sie selten, nur für ihr Lieblingsgericht – die chinesischen Maultaschen ihrer Mutter – habe sie sich das Geheimrezept geben lassen – „und so lange geübt bis sie perfekt waren“. Für die TV-Show hat die Studentin gar nicht trainiert. „Ging ja alles so schnell“, sagt sie, verrät, dass unter den Kameras Stoppuhren angebracht sind und erzählt von der Hektik vor Drehstart: „Interviews, Styling, Make-up – bestimmt ein Kilo Schminke hatte ich im Gesicht.“ Zeit zum Essen blieb kaum „und vom Abschmecken wird man nicht satt“. Durchgebissen hat sie sich aber auch mit knurrendem Magen. Gleich zu Anfang hat die ehemalige Herbartgymnasiastin der Jury ihre Chinesischen Maultaschen mit Ingwer und Schweinehack serviert. Bewertet werden Mona und die kulinarische Konkurrenz in der Sendewoche zwischen dem 9. und 13. Januar von Stars wie Cornelia Poletto, Ali Güngörmüşs, Christoph Rüffer – und Nelson Müller. „Der ist toll“, schwärmt Mona, „den mögen alle Frauen“.

Ihre Mutter steht mehr auf Johann Lafer – dem Moderator der ZDF-Show ist Mama Li erstmal um den Hals gefallen: „Ich kenne Sie! Aus dem Fernsehen.“ Auf die vielleicht bald bekannte Tochter war sie auch stolz – und Papas anfängliche Skepsis über das durchdrehende Kind ist einem gönnerhaften „super, dass du es so weit geschafft hast“, gewichen.

Für die Wahlhamburgerin selbst war es das einzige Ziel, eine Runde weiter zu kommen. „Mehr hätte ich gar nicht verdient – die anderen Kandidaten geben ihr Leben fürs Kochen, ich habe so viele andere Hobbys“, sagt Mona – Schauspielerei ist eines davon. In Oldenburg hat sie auf der Bühne des Staatstheaters gestanden – die Bretter, die ihre Welt bedeuten sind keine zum Zwiebeln schneiden. Das vorgegebene Rezept fürs Finale hat sie sicherheitshalber gar nicht erst geübt. „Ich bin kein Wettbewerbstyp, gewinnen ist mir nicht wichtig“, sagt sie.

Lob vom Lafer gab es dennoch – garniert mit Profitricks. „Der Johann ist richtig nett und lustig und vor der Kamera genauso wie privat“, sagt die Oldenburgerin. Das ganze Fernsehprojekt – mit den Promis, Familie und Freunden im Publikum, Selfies im Kochchaos – sei schon einmalig gewesen und soll es auch bleiben. Beruflich will sie nach ihrem Master im Internationalen Management weiter über den Tellerrand gucken – und nebenbei Freunde mit ihren Fantasierezepten verwöhnen.

Bald zuhause auf der Straße angesprochen zu werden, das fände sie schon lustig, sagt Mona. Aber deswegen kommt die 25-Jährige nicht nach Oldenburg – mehr wegen Mama Li und ihren chinesischen Maultaschen. Für die durfte die beinahe berühmte Tochter Weihnachten zum ersten Mal den Teig kneten. Natürlich ohne die Küche zu betreten. Da bleibt Mama eiskalt – auch wenn Monas Kochkünste in aller Munde sind.

Erfolgsrezepte:


 In der Küchenschlacht treten jede Woche sechs Hobbyköche im Ausscheidungswettkampf gegeneinander an: Montags kochen die Kandidaten ihr Lieblingsgericht, dienstags eine Vorspeise, mittwochs eine Hauptspeise, am Donnerstag Haupt- und Nachspeise und am Freitag ein Hauptgericht nach Rezept des jeweils moderierenden prominenten Kochs – in diesem Fall Johann Lafer – sowie ein Gericht eigener Wahl. Wer weiterkommt, entscheiden weitere Promi-TV-Köche als Juroren.


Die Sendung mit der Oldenburgerin Mona Li wird am Montag, 9. Januar, im ZDF ab 14.15 Uhr ausgestrahlt.  
Monas Pomelo-Salat mit Grapefruit-mariniertem Iberico-Karree:

Eine Grapefruit halbieren und den Saft herausquetschen. Ein bisschen von der Schale abreiben. Mit Pfeffer, Cayennepfeffer, Salz, Honig und Olivenöl (je ein Teelöffel) vermischen. 200 Gr. Schweinskarree-Stücke darin marinieren. Eine Pomelo halbieren und die Stücke (ohne Haut) herausschneiden. Eine rote Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Einen halben Koriander und ein halbes Bund Minze in zwei Zentimeter große Streifen schneiden. Eine Möhre in dünne Stifte schneiden, Gemüse vermengen. Eine rote Chilischote halbieren, entkernen, fein hacken. Sojasoße mit Erdnussöl, Sesamöl, braunem Zucker (je ein Esslöffel), der Chilischote und 25 Gr. gerösteten Erdnüssen in den Salat geben. Den Saft einer halben Limette drüber ausquetschen. Die andere Hälfte zum Dekorieren nehmen. Salat vermengen und ziehen lassen.

Das Fleisch von beiden Seiten in der Pfanne etwa 6-8 Minuten anbraten. Die Pomelo in mundgerechte Stücke schneiden und unter den Salat heben. Die Karrees auf den Salat legen und heiß servieren.

Guten Appetit!

Mehr Infos unter www.zdf.de/show/die-kuechenschlacht

Lea Bernsmann Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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