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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Blasmusik: Orchester blasen zum Tanz

12.03.2016

Oldenburg Mit einem herzlichen „Moin moin“, begrüßt Moderator Björn Gehrmann die Zuschauer – und spannt sie nicht lange auf die Folter. Alle teilnehmenden Nationen stolzieren in die Arena. Sternförmig stellen sie sich zueinander auf, während in ihrer Mitte die Fahnen der sieben Nationen geschwungen werden. 350 Künstler aus Moldawien, Schottland, Litauen, den Niederlanden, Polen, Ukraine und Deutschland zeigen an diesem Abend, was ihre Orchester zu bieten haben.

Die Blaskapellen spielen den noch jungen Hit „Wake me up“ des schwedischen DJs Avicii zum Einstieg. Bereits jetzt ist klar, dass dies ein Abend der besonderen Vielfalt wird. „Das ist das Tolle an der Musikparade. Wir haben Orchester, die noch sehr traditionsreiche Musik spielen, und auf der anderen Seite total ausgeflippte“, sagt Yvonne Probst vom Management der Musikparade.

Die „City of Norwich Pipe Band“ aus Schottland macht den Anfang. In Kilts gekleidet und mit Dudelsäcken in den Armen, versetzen die Musiker das Publikum in eine ganz besondere Stimmung. „Die Schotten gefallen mir jedes Mal am besten“, strahlt die Huderin Elisabeth Hoffman (87), die zehn Jahre in Schottland gelebt hat und die Musikparade bereits das dritte Mal besucht.

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Doch auch die anderen Nationen haben allerhand zu bieten. So begeistert das Repräsentationsorchester des polnischen Heeres aus Breslau (Wroclaw) neben der gesamten Choreographie mit einem ergreifenden Trompetensolo. Die Musik- und Showband Juliana aus den Niederlanden zeigt, wie sie Marschmusik mit Tanz und Gesang verbindet. „Dieser Mix gefällt mir besonders gut. Deshalb bin ich auch ein großer Fan vom ukrainischen Orchester“, sagt Achim Kuhlmann (45, Varel). Die „Vollblutmusiker“, wie sie Göhrmann ankündigt, vom Militärorchester Tschernigow spielten unter Leitung von Oberstleutnant Nikolai Smal eine bunte Vielfalt von traditionsreichen Stücken bis hin zu Liedern aus den Charts wie „Scream and Shout“ von Will.I.am und Britney Spears.

Während die Orchestermitglieder stramm stehen, in die Trompeten pusten und die Trommeln spielen, tanzen im Vordergrund vier junge Frauen in schwarz-roten Kleidern schwungvoll. Höhepunkt dieses Auftritts: Die Gesangseinlage des ehemaligen Starlightexpress-Musicaldarstellers Carl Ellis, der „Valerie“ von Amy Winehouse performt.

Auch das Militärorchester der nationalen Brigade I aus Moldawien zeigt, wie sich Blasmusik mit Tanz vereinen lässt. Eine impulsive Show präsentiert das State Wind Orchestra aus Litauen. Mit lauten und flippigen Klängen setzt sich das Orchester in Szene. Mädchen in neon-grünen Röcken tanzen wild durch die Reihen der Musiker und erstrahlen im Schwarzlicht in der EWE-Arena. Ein weiteres Highlight der Auftritt der Fascinating Drums aus Deutschland. Sie beeindrucken das Publikum im Piratenoutfit, schnellen Trommelschlägen und einer Lichtershow in der abgedunkelten Arena. Zum Abschluss des Abends kommen alle Künstler gemeinsam auf die Bühne. Der Ukrainische Oberstleutnant Nikolai Smal dirigiert Stücke von Udo Jürgens und James Last. Zum Abschluss der dreieinhalbstündigen Show singt Carl Ellis „Halleluja“ – und die emotionale Stimmung erreicht ihren Höhepunkt, als Konfetti und Lametta durch die Arena fliegen.

„Das Showfinale begeistert jedes Mal. Die Gäste sind so begeistert, dass wir bereits jetzt Tickets für das nächste Jahr verkauft haben“, freut sich Probst. Die Musikparade 2017 findet am 17. Februar statt.


  nwzonline.de/fotos-oldenburg 
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