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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Ärger: Paketsuche im Garten sorgt für Frust bei Empfängerin

10.08.2012

OLDENBURG Auf Ostern im Sommer hatte Silvia Leja wenig Lust. „So kam ich mir allerdings vor, als ich eine ganze Zeit lang mein Paket im Garten suchen musste“, schimpft die 45-jährige Oldenburgerin. Der Grund ihres Ärgers war ein Zusteller des Paketdienstes DHL.

In Lejas Abwesenheit hatte der Mitarbeiter eine Paketsendung ohne vorherige Einwilligung der Empfängerin in deren Garten abgestellt. „Er hätte sich dort doch eigentlich gar keinen Zutritt verschaffen dürfen“, betont die Oldenburgerin. Nach langer Suche fand sie schließlich das Paket, in dem sich ein bestelltes Hochzeitskleid befand, auf der Terrasse unter einer feuchten Plane.

„Zum Glück unbeschadet“, atmete Leja erleichtert auf, nicht ohne daran zu denken, was noch hätte passieren können: „Wenn ich Pech gehabt hätte, wäre das Kleid eventuell verschwunden oder sogar völlig durchnässt gewesen. Das konnte der Zusteller in diesem Moment doch gar nicht einschätzen.“

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Auf gut Glück dürfe jedoch kein Bote ein Paket irgendwo abstellen, sagt DHL-Pressesprecher Jens-Uwe Hogardt auf NWZ -Nachfrage. Auch wenn er es womöglich gut gemeint habe. „Die Sache ist zwar glimpflich ausgegangen, aber unser Mitarbeiter hat definitiv einen Fehler begangen. Dafür bitten wir um Entschuldigung.“

Denn ohne die Unterschrift des Empfängers gilt ein Paket als nicht zugestellt. Und eine schriftliche Vereinbarung, das Paket auf dem Grundstück abzustellen, habe in diesem Fall nicht vorgelegen, sagen Empfängerin und DHL.

Der Bote hätte allenfalls, wie in solchen Fällen üblich, einen Nachbarn fragen dürfen, ob er das Paket für Silvia Leja annimmt. Bleibt Nachbarschaftshilfe aus, müssen die Zusteller die Fracht wieder mitnehmen und die Empfänger darüber schriftlich benachrichtigen.

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