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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Erdbeben In Nepal: Sie hält jetzt per Facebook Kontakt nach Kathmandu

27.04.2015

Oldenburg /Kathmandu Wenn Jördis Früchtenicht auf die Bilder aus dem zerstörten Kathmandu schaut, dann berührt es sie besonders: Sechs Monate lang hat sie in Nepal gelebt, 2012 bei einer Gastfamilie in Kathmandu gewohnt und dort in einer Sonderschule für Kinder mit Lernschwächen gearbeitet. Als sie die Nachricht von dem Erdbeben hörte, saß sie gerade am Schreibtisch und versuchte sofort anzurufen. „Doch es war kein Durchkommen“, berichtet sie. Auch auf eine SMS kam keine Antwort.

Sie machte sich große Sorgen um ihre sehr freundlichen Gasteltern und deren Kinder, aber auch um zwei Freiwillige aus Oldenburg, die – wie sie vor drei Jahren – jetzt dort in Schulen arbeiten. „Ich habe aber auch gleich an diese engen Straßen und hohen Häuser in der Altstadt gedacht“, erzählt sie. Da gebe es kein Entkommen. Natürlich suchte sie im Internet gleich nach Bildern, sah etwa den zusammengestürzten, neunstöckigen Bhimsen-Turm inmitten der Trümmer, der mit seinen 213 Treppenstufen zum Unesco-Weltkulturerbe zählt.

„Mein erster Impuls war auch, dass man etwas tun muss, helfen muss“, sagt die 24 Jahre alte Jördis Früchtenicht, die 2010 von der NWZ  und der Volksbank für ihr soziales Engagement als „Oldenburgerin des Jahres“ ausgezeichnet worden war. Damals war sie in der Bahnhofsmission engagiert und hatte sich als Schülerin des Neuen Gymnasiums für die Unterstützung Boumdoudoums in Burkina Faso eingesetzt.

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Ihr soziales Engagement führte sie auch nach Nepal. „Die Menschen dort sind besonders herzlich und hilfsbereit“, schwärmt sie und bezieht das nicht nur auf ihre Gasteltern. „Da man ja erkennbar nicht einheimisch ist, sind alle sehr zuvorkommend und versuchen es einem so angenehm wie möglich zu machen“, erinnert sie sich. So wurde etwa in der Schule eigens für sie vegetarisch gekocht. „Aber natürlich ist auch die Natur mit den 8000-Gipfeln sehr imposant.“

Den Menschen zu helfen, das müsse man wohl den professionellen Organisationen überlassen“, erklärt sie. Man könne nur spenden.

Aber dank der sozialen Netzwerke weiß sie jetzt, dass ihren Gasteltern und auch den beiden jungen Oldenburgern, die mit Hilfe der „Joy Foundation Nepal“ in Kathmandu helfen, nichts passiert ist. „Wir haben über Facebook Kontakt“, erläutert sie. Das Internet scheine stabiler zu laufen und die Handys würden teilweise an den Autobatterien aufgeladen.

Jördis Früchtenicht, die inzwischen Medienwissenschaften und Politik studiert, wird die Nachrichten aus Kathmandu in den nächsten Tagen besonders aufmerksam verfolgen.

Sabine Schicke stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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