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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Perspektiven verstehen

19.06.2019

Zum dritten Mal in der knapp 20-jährigen Geschichte der Oldenburger Model United Nations (Olmun) besucht eine Delegation mit Schülerinnen und Schülern aus dem Oldenburger Partnerkreis Mateh Asher mit ihren Lehrkräften die Stadt. Der Delegation gehören 13 junge Menschen der jüdischen Cabri Manor High School, der OFEK School sowie der arabischen Schule al-Shaykh Danun an. Im Vorfeld der Olmun hat die Stadt die Gäste aus Israel bereits im Alten Rathaus empfangen. Die Cabri Manor High School ist Partnerschule des Alten Gymnasiums Oldenburg. Die jüdischen und arabischen Schülerinnen und Schüler haben sich gemeinsam in einem „Peace Club“ auf den Besuch der Olmun vorbereitet. Das Motto lautet in diesem Jahr „Off to a new beginning – Moving beyond borders“ („Auf zu einem Neuanfang – Über Grenzen hinweg“). Dazu passe der Besuch der jüdisch-arabischen Delegation perfekt, betonte Petra Averbeck. Der „Peace Club“ zeige, dass dieses Motto Erfolg haben kann. „Wir müssen zusammenkommen und die Perspektiven des anderen verstehen, um Konflikte zu lösen und Lösungen für internationale oder globale Herausforderungen zu finden“, so die Bürgermeisterin.

Nichts verschwenden

30 Oldenburger folgten dem Aufruf des Ernährungsrats und der „Möglichmacher“ für ein klimafreundliches Quartier Neudonnerschwee zu einem gemeinsamen Kochabend im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Der Ernährungsrat kocht“. Gemeinsam schnippelten, kochten und verspeisten sie „einige Kilos gerettetes Gemüse, Obst und Brot, was Ehrenamtliche von Foodsharing vorher im internationalen Jugendprojekthaus in Neudonnerschwee vorbeigebracht hatten“, heißt es in einer Mitteilung. Auf einen bunten Salat folgte abgelaufener Reis mit einer Gemüse- und einer Pilzpfanne. Zum Nachtisch gab es geretteten Kuchen und einen Obstsalat. Währenddessen lernten sich die Frauen und Männer jeden Alters unterein­ander kennen und tauschten sich über das Thema Lebensmittelverschwendung und über Tipps zur Vermeidung und zur Verwertung von Resten aus. Aus den Gemüseresten wurde zudem eine Gemüsebrühe gekocht, die hinterher an alle für zuhause verteilt wurde. „Die Themen Lebensmittelverschwendung und die Bedeutung einer nachhaltigen und gesunden Ernährung für Mensch, Tier und Umwelt rücken immer weiter in die öffentliche Wahrnehmung. Doch wirklich überzeugt und motiviert zum eigenen Handeln werden Menschen mit solch gemütlichen und gemeinschaftlichen Kochabenden“, so Koordinatorin Judith Busch. Weitere Kochabende werden folgen. Bei Interesse:

Beste Plätze

Beim Bundeswettbewerb „Jugend Musiziert“ in Halle/Saale hat das Gitarrentrio Linus Reil (14, Edewecht, Friedrichsfehn), Jelde Steffens (15, Oldenburg) und Tom Gramsch (16, Oldenburg) in der Kategorie „Zupfensemble, Altersgruppe 4“ teilgenommen und einen dritten Preis errungen. Beim Regionalwettbewerb im Januar in Oldenburg erhielten die drei einen ersten Preis und wurden zum Landeswettbewerb im März in Hannover weitergeleitet. Dort erhielten sie wiederum einen ersten Preis und wurden als einziges niedersächsisches Zupfensemble der Altersgruppe 4 zum Bundeswettbewerb weitergeleitet. Das Wertungsspiel erfolgte vor einer vierköpfigen Jury. Dort spielten sie die Stücke „Ciacona“ von Silvius Leopold Weiss (1687-1750), „Cordoba“ von Isaac Albeniz (1860-1909) und „Rondo“ für drei Gitarren von Paul Hindemith (1895-1963). Gitarrenlehrer sind Raphael Grotke und Werner Bornhorst aus Oldenburg. Linus und Jelde haben bereits 2016 als Gitarrenduo am Bundeswettbewerb in Kassel teilgenommen und 2018 als Solisten in Lübeck. Tom hat dieses Jahr erstmalig mitgemacht.

Platt gelesen

Die Abschlusslesung für Plattdeutsch fand im Rahmen des 28. plattdeutschen und saterfriesischen Lesewettbewerbs im Oldenburger Land statt. An der Lesung vor 25 Jury-Mitgliedern im ehemaligen oldenburgischen Landtag nahmen 33 Kinder teil. Erfolgreichste Oldenburgerin war Ylva Heine in der Altersgruppe 1 (3. Schuljahr). „Dieser Lesewettbewerb ist die größte plattdeutsche Veranstaltung mit Kindern und Jugendlichen“, sagte Landschaftspräsident Thomas Kossendey. „Wir bedanken uns auch bei den Eltern und Großeltern, die die Kinder im Plattdeutschen bestärken und damit einen noch besseren Zugang zu Heimat und Regionalsprache ermöglichen.“ Andreas Langer (LzO) verlieh zusammen mit Kossendey die Gewinnerurkunden. Der Niedersachsenentscheid findet am 26. Juni in Hannover statt.


  ernaehrungsrat-oldenburg.de 
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