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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Bau: Polyester bekommt Fassade aus Schindeln

22.10.2015

Oldenburg Das Janssen-Museum auf der gegenüberliegenden Straßenseite ist eine architektonische Herausforderung. Das neu gestaltete Polyester an der Straße Am Stadtmuseum möchte einen weiteren Hingucker dagegen setzen und das Quartier architektonisch weiter aufwerten. Die Weichen dafür hat die Generalversammlung der Genossenschaft „Polygenos Kulturräume“ gestellt. Die Gebäudehülle wird saniert, erklärte Polygenos-Vorstandsmitglied Katharina Dutz in einem Gespräch mit der NWZ .

Die Metallschindeln sollen bereits zum Ende des Jahres angebracht werden. „Wie ein kleiner Drache wird das in Schuppen gehüllte Haus erscheinen“, freut sich Dutz. Maximal 200 000 Euro wird die energetische Sanierung kosten, für die ein Kredit aufgenommen werden muss. Auf die Schindeln gibt es laut Dutz 40 Jahre Garantie vom Hersteller.

Die Idee für diese Lösung kam von den Genossen Inken Früchtenicht und Andrea Hinze, erzählt sie weiter. Mit der Umsetzung der Pläne hat die Genossenschaft den Architekten Detlef Stigge beauftragt. Der steht in engem Kontakt mit der Stadtverwaltung, mit der das Projekt abgestimmt wird.

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Die Fensterfront bleibt erhalten, allerdings werden die vorhandenen Scheiben gegen Sicherheitsverbundglas ausgetauscht und auch der Eingang wird weiter nach vorne verlegt, berichtet Dutz weiter. Mehr als ein Jahr lang habe sich der Sanierungsrat mit dem Projekt befasst und dabei alle ästhetischen und bauphysikalischen Aspekte bedacht. Das Ergebnis könne sich sehen lassen. Im übrigen laufe die Sanierung des Hauses bereits. Elektriker hätten neue Kabel verlegt, nun würden die Wände verputzt. Auch die Dachterrasse wird saniert, damit sie wieder begehbar wird, erläutert Dutz das weitere Vorgehen. Von den Rändern der Terrasse aus sei fortwährend Wasser in das Haus eingedrungen, was vor allem in der zweiten Etage zu Schimmelbildung geführt habe. Doch damit sei jetzt Schluss. Ein Raum in der zweiten Etage sei noch frei, in den anderen sei eine Goldschmiedin eingezogen, zwei weitere Räume würden gerade ausgebaut. In der ersten Etage ist „Schwarzseherfilm“ untergebracht, „unser Ankermieter“, freut sich Dutz. Die neuen Räume könnten auch stunden- oder tageweise gemietet werden.

In der Genossenschaft sind rund 850 Menschen organisiert, neue Genossen sind willkommen, sagt Dutz. Polygenos hatte Anfang vergangenen Jahres 270 000 Euro zusammengetragen und damit das Gebäude gekauft.


Mehr Infos unter   www.polygenos.de 
Thomas Husmann Redakteur / Redaktion Oldenburg
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