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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

KULTUR: Riefenstahl geht nach Paris

23.02.2006

OLDENBURG OLDENBURG - Französische Pianistinnen werden die Konzerte „Große Pianisten im Kleinen Haus“ in der Saison 2006/07 gestalten: Am 22. Oktober spielt Lise de la Salle Beethoven, Mozart und Prokofjew, am 26. November Brigitte Engerer Dutilleux u.a., am 22. April 2007 Marie-Josèphe Jude Mendelssohn, Picazos und Jolivet; für das vierte Konzert am 14. Januar 2007 steht die endgültige Zusage der Künstlerin, gleichfalls einer bedeutenden Pianistin aus Frankreich, noch aus.

Es ist das letzte Programm, das Roseline Riefenstahl für den Verein der Musikfreunde Oldenburg konzipierte. Nach über zwanzig Jahren in Deutschland wird die promovierte Musikwissenschaftlerin in ihre Heimat Frankreich umziehen, um dort neue Aufgaben, u.a. an der Universität Paris, zu übernehmen. Auf der Mitgliederversammlung der Musikfreunde hob Vorstandsvorsitzender Harry Lukas die Verdienste seiner bisherigen Stellvertreterin Riefenstahl hervor: Zehn Jahre Vorstandsarbeit und die Betreuung der Pianistenreihe, die sich allerbesten Zuspruchs erfreue. Zum Dank gab es Blumen und einen Oldenburg-Schirm zum Schutz gegen den Pariser Regen. Riefenstahl dankte Verein und Vorstand für die angenehme Zusammenarbeit und verwies auf die Bereicherung, die ihr der Umgang mit den einzelnen Künstlern bedeutet habe.

Zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden wurde das vormalige Beiratsmitglied Wolfgang Ahlers bestimmt. Sabine Weigel-Schumacher wird im Vorstand als künftige Betreuerin der Pianistenreihe fungieren, der somit wieder sieben Mitglieder umfasst: Harry Lukas, Vorsitzender, Wolfgang Ahlers, Stellvertreter, Dagmar Böge, Schatzmeisterin, Ruth Rogge, Schriftführerin, Sybille Steenken, Sabine Weigel-Schumacher und Alexander Rumpf.

Rumpf, Generalmusikdirektor des Staatstheaters, referierte in der Versammlung über den „Traumberuf Dirigent“. Einen „Beitrag zur Reihe Autobiografien, die die Welt bestimmt nicht braucht“ hatte er scherzhaft angekündigt. Tatsächlich folgte ein höchst lebendiger, fundierter Vortrag zu Geschichte über die Theorie des Dirigierens und Rumpfs eigene Entwicklung. Er sei gerne Dirigent und gerne in Oldenburg, bekannte Rumpf zum Schluss. Doch Träume habe er schon noch: Zum Beispiel zu dirigieren wie Carlos Kleiber.

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