• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Astronomietag: Saharastaub vernebelt Sternfreunden die Sicht

07.04.2014

Oldenburg Es lag etwas in der Luft: Kein Objektiv richtete sich gen Himmel am Sonnabend, weder tagsüber vor dem PFL, noch am Abend auf der Dobbenwiese. Das war ganz untypisch, wo der gastgebende Verein doch für den Blick nach oben bekannt ist. Die Astronomische Vereinigung Oldenburger Sternfreunde (Avos) lud auch ohne direkte Sicht aufs Weltall zum 10. Astronomietag ein.

„Uns beeinträchtigt der Saharastaub“, begründete Avos-Vorsitzender Bernward Große den Umstand, dass niemand an diesem Tag in die Sterne schaute. „Der Staub ist so fein, der würde in die Geräte eindringen und die Optiken schädigen.“ Davon ganz abgesehen, war der Himmel ohnehin von einer grauen Wolkendecke überzogen.

Somit konzentrierten sich Vereinsmitglieder und Besucher auf das Vortragsprogramm. Zunächst ging es um Themen im All. Christoph Jansen ging der Frage nach, ob das Magnetfeld der Sonne bald schwächelt. Und Freya Meyer warf unter dem Titel „Wo nie ein Mensch zuvor gewesen ist...“ einen Blick auf einen der größten Erfolge der Raumfahrtgeschichte: die Voyager-Sonden I und II, die bereits seit 37 Jahren Daten senden. „Sie sind die am weitesten von der Erde entfernten Objekte, die vom Menschen geschaffen sind.“ Und das mit einer Technik, die in einer Zeit entwickelt wurde, in der man noch aufstehen musste, um am Fernseher den Kanal zu wechseln.

Götz von Lojewski hinterfragte am Beispiel des Großsteingrabs Visbeker Braut, ob Sterne bereits in der Steinzeit beobachtet wurden. Bernward Große berichtete von der Sternwarte in Oldenburg im 18. Jahrhundert. Zum Abschluss ging es bei Carsten Dosche und Frank Wierny um Fotos von Himmelskörpern.

Das All ist in Bewegung, neue Beobachtungen gibt es immer wieder. So erzählte Jansen, wie er vor einigen Monaten nachts um 1 Uhr auf Bilder der amerikanischen Weltraumagentur Nasa von dem Kometen Ison wartete. Und er sah: nichts. Der Komet war der Sonne zu nahe gekommen. „Da hat’s den zerlegt“, so Jansen. Trotz Saharastaub und Wolken gibt es also immer etwas zu entdecken.


     www.avos.org 
Patrick Buck stv. Redaktionsleiter / Redaktion Oldenburg
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2114
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.