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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Schöne Klänge für viele tausend Ohren

18.02.2013

Oldenburg Die dritte Halbzeit begann erst nach Mitternacht, aber die Akteure zeigten überhaupt keine Ermüdungserscheinungen: Voller Inbrunst schmetterten der Chor NiChorLai Singers und mehrere Solosänger das schöne Volkslied „Viel Glück und viel Segen“ durch die fast schon menschenleere EWE Arena. Es waren die letzten Töne der diesjährigen Musikshow „Classic meets Pop“, die ihren Ruf als fantastische und farbenfrohe Leistungsshow des regionalen Tonschaffens auch im fünften Jahr ihrer Existenz bestätigte.

Musiker und Zuschauer befanden sich jedenfalls in trauter Übereinstimmung nach Abschluss des zweiten Konzerts am späten Sonnabend: „Einfach nur schön“, „Spektakuläre Show und tolles Licht“, „Großartige Stimmen“, hieß es auf den Rängen, und die Künstler wollten dem nicht widersprechen: „Auf dieser Bühne vor diesem begeisterten Publikum aufzutreten, ist einfach nur toll“, fand Sänger Gerrit Winter, der in Köln gerade am Fortgang seiner Karriere (Künstlername Gee Road) bastelt.. „Ich liebe diese Show, sie bringt mich voran und gibt mir so viele neue Erfahrungen“, schwärmte auch Emily Fröhling, die zurzeit Schule und Studio unter einen Hut bringen muss. „Die Veranstaltung ist etwas ganz Besonderes, so abwechslungsreich und spannend.“

Dirigent begeistert

Ein Urteil, das die Erfinder dieses Showformats aus Göttingen gegenüber dem Oldenburger Veranstalter Reinke Haar neidlos bestätigten: „Unsere Vielfalt an Musikstilen und Interpreten hat sie sehr erstaunt“, freute sich Haar. Mit ihm freute sich der Mann, der für das Funktionieren der Show garantiert: Jason Weaver. Der Dirigent des Oldenburgischen Staatsorchesters ist direkt oder indirekt bei fast jedem der 22 Songs des Abends stabführend, der große Klang des Orchesters macht aus bekannten Liedern erst großartige Hörerlebnisse.

„Fantastisch“, lautete sein ebenso knapper wie treffender Kommentar. Der Dirigent hätte jedenfalls nichts dagegen, das Konzept von „Classic meets Pop“ weiterzutragen: „In den nächsten zehn Jahren würde ich das gerne noch machen“, lachte Weaver – und Reinke Haar hörte sehr interessiert zu.

Das Staatsorchester ist schließlich für viele Mitwirkende das Tüpfelchen auf dem i. „Ich bin ab sofort orcherstersüchtig“, lachte Sängerin Esther Filly, die den Eurythmics-Hits „Here comes the rain again“ mit dem vollen akustischen Schub des großes Klangkörpers interpretierte. Und auch Steff Heinken, in ihrer Gesangsarbeit der großen Geste ohnehin nie abgeneigt, erklärte den Auftritt in solcher Umgebung zur „besonderen Klasse“.

Entspannte Moderatoren

Der einzige, der auf die vielzählige Begleitung verzichten konnte, war Uwe Bruns. Der Gitarrist entlockte seiner „Akustischen“ auch als Solist die ganze Wärme spanischer Musik. „Und das war noch mein leichtestes Stück“, grinste Bruns entspannt.

Entspannung – das galt am Ende des „Classic Meets Pop“-Doppelpacks auch für die Moderatoren. Annie Heger und Klaas Schramm warfen sich die Ansage-Bälle spielerisch leicht zu und waren sich auch nicht zu schade, mal den Dummerjan zu geben. „Annie hat mich ganz toll geführt“, meinte Schramm, selbst erfahrener Schauspieler, hinterher.

Das größte Lob aber kam von einer Künstlerin, die in diesem Jahr nicht dabei war. „Ich habe die Veranstaltung erstmals als Zuschauerin gesehen“, sagte Sängerin Christina Silvia Meyer, „ich bin total baff von der Qualität, die hier geboten wird. Die Interpretationen der Songs, die Künstler – alles unglaublich gut!“->

Mit so vielen Lorbeeren versehen steht der sechsten Ausgabe von „Classic meets Pop“ nichts mehr im Wege.
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 Mehr Bilder     www.nwzonline. de/fotos-kultur 
Klaus Fricke

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