• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Schwandner hat sich vergaloppiert

26.11.2013
Betrifft: „Denkmal des Grafen in Ganderkesee begehrt“ (NWZ vom 13. November)

Über das Reiterstandbild ist nun fast erschöpfend diskutiert worden. Ergebnis: kein Platz in Oldenburg (nicht zeitgemäß). So weit, so gut – jeder hat seine Meinung und darf sie auch sagen.

Dass aber ein Oberbürgermeister öffentlich sagt: „Das ist ein Klumpen Metall, der zufällig die Form eines Reiterstandbildes hat’’, ist eine Frechheit dem Künstler gegenüber (...). Der Künstler hat aus Überzeugung dieses Standbild modelliert und nicht zufällig (...) Metall zusammengesetzt. Diese Äußerung ist eines Stadtoberhauptes nicht würdig.

Jürgen Steffen Oldenburg

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Jeder mag ja zum Standbild (...), einem möglichen Standort oder seinem künstlerischen Wert stehen, wie er will, aber der Oberbürgermeister, Professor Dr. Schwandner hat sich „vergaloppiert“, wenn er davon sprach: „Das ist ein Klumpen Metall, der zufällig die Form eines Reiterstandbildes hat.“ Es ist aber festzustellen, dass es ähnliche Aussagen zur Kunst in Deutschland schon einmal gab, und zwar ab 1933, als sich „Politiker“ anmaßten, zu entscheiden, was ihrer Meinung nach Kunst sei oder „entartet“.

Heute sollte sich eine Person mit einem herausgehobenen Amt in der Öffentlichkeit überlegen, was sie sagt. Dem Oberbürgermeister kann man nur mit dem entsprechenden Sprichwort entgegnen: „Wenn du geschwiegen hättest, wärest du ein Philosoph geblieben“.

Geert Claußen Oldenburg

Wie wäre es, dem (nach arroganter Ansicht des so kunstverständigen Herrn Schwandner) „Klumpen Metall, der zufällig die Form eines Reiterstandbildes hat“, einen Klumpen Ton hinzuzufügen. Das Standbild könnte in dieser Form auch unter museologischem Aspekt sicher einen Standort finden mit großer Publikumswirksamkeit – also einen Platz mit Aufmerksamkeitseffekt, ganz im Sinne der Chinesen. Alternativ könnte Herr Schwandner als Ehrenbürger der Stadt Xi’an das Graf-Anton-Günther-Standbild schenken, verbunden mit einem ebensolchen Wunsch.

Hilke Hinrichs Oldenburg

Um die Diskussion über das Denkmal (...) einem Ende zuzuführen, teile ich hier allen Oldenburgern mit: Der hat schon ein Denkmal. Dieses Denkmal steht nur leider nicht in Oldenburg, sondern in Xanten in der Römer Museumsanlage. (...)

Stammen einige von uns von Römern ab, weil unser Graf dort eine Geliebte hatte? Vielleicht kann das ja einer von den Tausenden Historikern, die in unserer Übermorgenstadt beheimatet sind, erforschen, wie kommt der dort hin? Zu Pferde oder einem Landauer? Mit dem Fahrrad, nein, die gab es damals wohl noch nicht, oder?

Ist es gar nicht unser Graf? Ich denke, wir werden dieses in den nächsten Leserbriefen erfahren. Na dann viel Spaß beim Forschen und Leserbriefe schreiben.

Franz Kirch Oldenburg

Im Moment kann der Graf froh sein, nicht hoch vom Ross auf sein Oldenburg sehen zu müssen. Man stelle sich nur mal vor, was aus Oldenburg im 30-jährigen Krieg geworden wäre, wenn diese Papiertonnen-Dilettanten mit dem Feldherren Tilly verhandelt hätten. Mit verquastem Gerede über Kunst und dem Schlagwort Absolutismus ist das Standbild Anton Günthers nicht klein zu reden. Ich hoffe sehr, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist.

Heinz Tenfelde Oldenburg

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.