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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Sicherheitskonzept für Kultursommer muss her

31.07.2018
Betrifft: „Schlossplatz platzt aus allen Nähten“ und Kommentar von Robert Otto-Moog „Kein Grund zum Meckern“ (NWZ vom 20. Juli)

Der Kultursommer in Oldenburg ist, wie in anderen Städten auch, ein kultureller Magnet für die Stadt. (...) In 40 Jahren hat sich viel verändert, und auch der Kultursommer stößt hier und da an seine Grenzen und das ganz besonders bei Großkonzerten auf dem Schloßplatz.

Insbesondere was Konzerte angeht, geht es immer um Masse, Beschallung, Verkehrsaufkommen, Parkplätze für Autos oder Fahrräder. Wem es zu voll ist, der geht lieber nicht hin. Wer kein kühles Bier bekommen kann, sollte zu Hause bleiben (...). Wer Studiosound vermisst, setze sich besser vor die eigene Anlage. Das Deo des Nachbarn kann sein übrigens tun. Also wer auf solch eine Veranstaltung geht, muss bereit sein, sich auf Kompromisse einzulassen. Was die Sicherheit angeht, darf es allerdings keine Kompromisse geben.

Es macht keinen Sinn, diese Problemfelder kleinzureden (...). Wenn ein Konzert von Inga Rumpf (...) ansteht, bei schönstem Sommerwetter, stellt sich schon die Frage nach einem Sicherheitskonzept. Die Frage ist, wie viel ist eigentlich an Menschen verträglich, wenn Fluchtwege nicht von Fahrrädern zugestellt sein sollen, die Straße am Schloßplatz für Rettungskräfte komplett frei gehalten wird. Was ist mit Flaschen, die mitgebracht werden usw? (...)

Immerhin hat die Stadt dafür gesorgt, dass durch die Dezibelbeschränkung ein verträglicher Rahmen innerstädtisch erreicht wurde. Der Platz braucht ein Fluchtwege- und Rettungskonzept, eine Kapazitätsgrenze, ein Parkkonzept und eine Verkehrsregelung beim An- bzw. Abmarsch von Menschenmassen.

Das ist alles aufwendig, kostet Geld, ist aber eine Notwendigkeit, die nichts mit Meckern zu tun hat.

Michael Köhler
Oldenburg

Erst einmal vorab: Inga Rumpf war absolute Klasse!!! Dass es voll werden würde, war abzusehen – und doch auch gewünscht. Inga Rumpf als Top Act plus Superwetter.

Dass die Oldenburger gern und ständig mit dem Fahrrad „anreisen“, ist wohl leider auch hinlänglich bekannt. Für das Abstellen der Räder hätte man also Vorsorge treffen können und auch müssen! Aber am schönsten wäre es doch, mit dem Fahrrad direkt bis vor die Bühne zu radeln, nicht wahr? Auch die Umgangsformen der Radler sind nicht immer die feinsten. Wer klingelnd durch die Fußgängerströme fährt, ungeachtet von Kindern, Kinderwagen, Rolli-Fahrern, und sich hartnäckig darauf beruft, ab 18.30 Uhr sei das erlaubt, dem ist wahrlich nicht mehr zu helfen. (... kenne bundesweit keine andere Stadt mit solch rüpelhaften Radlern!) Und wo bitte waren die Toilettenwagen?

Die Veranstalter des Kultursommers könnten sich dazu Anregungen holen beim „Zeltfestival Ruhr“ Witten, das erstklassig organisiert ist. Auf ein besseres Gelingen 2019.

Jan W. Polzer
Wiefelstede

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Kultursommer

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