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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

So entstand die Kult-Ausstellung

23.10.2019
Frage: Wie ist die Idee für diese Ausstellung entstanden?
Franziska Boegehold: Über Oldenburger Kultorte als ein spannendes Ausstellungsthema habe ich bereits vor einigen Jahren mit Dr. Andreas von Seggern ( ehemaliger Leiter des Stadtmuseums, Anm. d. Red.) gesprochen. Dann hat das Thema noch einige Zeit geruht. Schon seit einigen Monaten gibt es jetzt auf unserer Internetseite eine interaktive Karte, in der Oldenburger ihre persönlichen Kultorte eintragen können. Das ist ganz spannend: Oft stimmen die Orte natürlich überein. Aber es werden auch Privathäuser eingetragen, mit denen offenbar viele Erinnerungen verbunden sind. Auch anhand dieser Karte hat die Ausstellung Formen angenommen.
Frage: Kommen Sie aus Oldenburg und sind mit den Kultorten der Stadt vertraut?
Boegehold: Nein, ich bin vor sieben Jahren zugezogen. Bis ich mich Oldenburgerin nennen darf, wird es bestimmt noch etwas dauern. Ich glaube, dadurch habe ich aber eine andere Perspektive. Ich schaue manchmal noch von außen auf Oldenburg, mit einem anderen Blick. Das finde ich interessant. Auch wenn es viele Orte mit Kultstatus so nicht mehr gibt, kenne ich andere, aktuelle Kultorte.
Frage: Welcher Kultort, mit dem Sie sich in der Ausstellung auseinandersetzen, gefällt Ihnen besonders?
Boegehold: Die ehemalige Fleischerei Monse gefällt mir. Für die Ausstellung haben wir uns intensiv damit beschäftigt. Viele Oldenburger verbinden damit Eintopfessen am Samstag. Mit der Unternehmensgründerin Renate Monse, die heute 79 Jahre alt ist, habe ich ein Interview geführt. Das hat mir den Ort ein Stückchen näher gebracht und besonders gemacht.
Frage: Wie würden Sie einen Kultort definieren?
Boegehold: Das können unterschiedliche Orte sein. Oft sind es Orte, die mit Freizeitaktivitäten verbunden sind, zum Beispiel Sportstätten oder Diskotheken. Das hat viel mit Nostalgie zu tun. In der Ausstellung werden neue und alte Kultorte thematisiert. Zum Beispiel das ehemalige Stadion Donnerschwee, das es schon seit Anfang der 90er-Jahre nicht mehr gibt, oder der Schlossgarten. Wir beschäftigen uns auch mit Orten, die das Potenzial haben, Kultstatus zu erlangen, es aber nicht gelingen will.
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