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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Filmfest Oldenburg Programm: So viel Stars und Glamour gab’s noch nie

09.09.2016

Oldenburg Die 23 ist leicht zu übersehen. Als Primzahl zwar etwas Besonderes, aber ansonsten markiert sie mit ihrer Position zwischen der 20 und der 25 eher den Übergang von einem runden Geburtstag zum nächsten Jubiläum. Wie gut darum, dass es das Kino gibt, das die 23 mit dem Zusatz „Nichts ist so wie es scheint“ als Titel eines erfolgreichen Films ehrt. Besser noch ist, dass es das Filmfest Oldenburg gibt.

Dieses internationale Festival des unabhängigen Films feiert in diesem Jahr seine bereits 23. Ausgabe. Eine Zahl, die nicht nur das Team um Leiter Torsten Neumann mächtig stolz macht, sondern auch Vorfreude auf die nächsten Jubeltermine nach Filmtitel-Lesart – also zum Beispiel „82“, „300“, „2001“ – erregt.

Bis dahin ist aber noch Zeit, die aktuelle Nummer ist viel näher. Vom 14. bis 18. September sind über 45 Lang- und zwölf Kurzfilme vorwiegend unabhängiger Filmemacher in Oldenburg zu sehen, darunter zahlreiche Deutschland-Premieren, aber auch auf Welt- und Europa-Uraufführungen kann man sich freuen.

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NWZ-KINOTIPP: „Mad“ auf dem Filmfest Oldenburg

Außerdem gilt für Regisseure und Schauspieler wieder das Filmfest-Motto: In Oldenburg ist man persönlich dabei. Fünf Tage lang sorgt das Festival dafür, dass „Promis zum Anfassen“ die Stadt bevölkern. Diesmal wird sogar die ganz große Pforte geöffnet: Die Hollywood-Stars Amanda Plummer und Nicolas Cage, denen jeweils Tribut-Reihen gewidmet sind, haben ihren Besuch angekündigt. Glamour verbreiten werden zudem Sonja Kinski („She’s allergic to cats“), Noémi Merlant („Twisting Fate“) und Ellis Cahill („MAD“) sowie Regisseur Benjamin Teske mit mehreren Schauspielern des Eröffnungsfilms.

NWZ-KINOTIPP: „Stray Bullets“ auf dem Filmfest Oldenburg

Und der wird es zum Auftakt am 14. September in der EWE Arena in sich haben. Teskes Erstling „Strawberry Bubblegums“, eine rasante Mischung aus Drama und Komödie, hat genügend Erzählkraft und Schauspieler-Prominenz, um das Festival vom Start weg den richtigen Schwung zu verleihen. Den mitunter steinigen Weg der Suche nach der eigenen Herkunft und Zukunft beschreiten in „Strawberry Bubblegums“ die Hauptdarsteller André M. Hennicke, Gloria Endres und Jasmin Tabatabai.

NWZ-KINOTIPP: „Foreign Affairs“ auf dem Filmfest Oldenburg

Mit dem Elan der Auftaktgala lässt es sich in den Tagen danach herrlich schwelgen in den unendlichen Möglichkeiten, die das Kino so bietet. Dafür steht die Internationale Serie mit neuen Arbeiten wie „White Rage“ (Norwegen; Regie: Arto Halonen), „Der Tote im Westfjord“ (Deutschland; Till Endemann), „Chosen“ (England; Jasmin Dizdar) oder „Foreign Affairs“ (Luxemburg; Pasha Rafly). Gleiches gilt für die Independent-Abteilung, in der neben „Strawberry Bubblegums“ Streifen wie „One Day and a Day“ (Israel; Asaph Polonsky), „Library Suicides“ (Wales; Euros Lyn), „MAD“ (USA; Robert Putka) oder „Twisting Fate“ (Frankreich; Christophe Lioud) laufen.

Harte Kost in der Filmfest-Reihe „Midnite Xpress“ in Oldenburg

Deftigere Kost hält erneut die Reihe „Midnite Xpress“ vor. Dem unabhängigen Horror-Film wird hier unter anderem mit „Polednice“ (Tschechien; Jiri Sadek), und „She’s allergic to cats“ (USA; Michael Reich) eine Plattform geboten.

Die alljährliche Retrospektive des Filmfestes widmet sich diesmal den Arbeiten des Franzosen Christophe Honoré. Der Regisseur stellte sich als Debütant im Jahr 2002 in Oldenburg vor und kehrt nun gleich mit sechs seiner besten Werke zurück. Honoré, der als legitimer Erbe der Nouvelle Vague der 1950er Jahre gehandelt wird, präsentiert unter anderem seinen neuesten Film „Les malheurs de Sophie“.

Während derzeit die Stadt mit den neuen Filmfest-Plakaten (aktualisierte Motive aus „Bullit“, „Bonnie & Clyde“, „James Bond jagt Dr. No“ und „Anchorman“) verschönert wird, richten sich auch die Spielstätten auf das Leinwand-Spektakel ein. Die Kulturetage ist nach beendetem Umbau diesmal mit zwei Leinwänden dabei, dazu kommen wie üblich das „Casablanca“-Programmkino, die Exerzierhalle, das EWE Forum Alte Fleiwa, das Theater/Hof 19, die Justizvollzugsanstalt und zur Abschlussgala das Oldenburgische Staatstheater.

Im Staatstheater werden am 18. September zudem die Filmfest-Preise vergeben: der Publikumspreis „German Independent Award“ (dotiert mit 2000 Euro), der Jurypreis für den besten Kurzfilm (500 Euro) und der „Seymour Cassel Award“ für den besten Nachwuchsakteur. Diese Auszeichnung ist zwar undotiert, aber für sie gilt wie für das ganze Filmfest: „Es ist wunderbar, überhaupt dabei zu sein.“

Alle Informationen rund um das Filmfest Oldenburg gibt es in unserem Spezial.

Klaus Fricke
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