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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Songs für die Seele und für die Beine

09.02.2015

Oldenburg Menno Stuifmeel kann kratzbürstig schreien wie Joe Cocker, ekstatisch singen wie James Brown, schmachten wie Michael Bublé – und sogar ein bisschen näseln wie Jan Delay. „Wir machen das klar, oh ja!“, ruft der Niederländer im Refrain. Hinter ihm treiben die Bläsersektion mit David Zernack, René Klement und Timm Pyttlik, Bassist Karsten Fernau und Schlagzeuger Sebastian Vogt den Song an, vor ihm steht das Publikum Kopf. Die Coverversion von „Klar“, einem der Hits von Deutschlands Funk-König Jan Delay, zählt am Sonnabend zu den Höhepunkten der zweistündigen Show von „Charizma Soul“ in der Kulturetage.

Das vom Oldenburger Sebastian Vogt gegründete Bandprojekt vereinigt herausragende Profimusiker aus ganz Deutschland. Getroffen hat sich die zehnköpfige Combo erst einen Tag vor dem Konzert – und trotzdem harmoniert alles so perfekt, als würden die Musiker jede Woche zusammen auf der Bühne stehen. Welche Coverband kann schon von sich behaupten, die Kulturetage zu füllen? 500 Leute im Saal tanzen, hüpfen, springen und singen mit. Mittendrin ist die Oldenburgerin Silvia Randzio: „Diese Musik ist genau mein Ding“, schwärmt sie.

Sebastian Vogt ist ebenfalls sehr zufrieden: „Die Stimmung war sehr gut, wir haben durchweg positive Reaktionen bekommen“, freut sich der 34-jährige Schlagzeuger.

Dazu, dass sich das Bandprojekt in Top-Form präsentiert, tragen auch Gitarrist Florian Körber sowie die Oldenburgerinnen Marie Franka Zielinski und Sarina Lal bei. Die beiden Frauen zeigen, dass sie weit mehr als Backgroundsängerinnen sind. Ihre umjubelten Solo-Parts bei „Easy Lover“ von Phil Collins und „Kids“ von Robbie Williams gehören zu den großen Momenten des Abends.

Das Song-Universum von „Charizma Soul“ reicht von Stevie Wonder über Earth, Wind and Fire bis zu den Temptations. Die Band wartet mit einer großen Collage auf. Es ist ein tanzbares Sammelsurium aller kreativen Filetstücke aus Soul, Funk, Disco und Pop. Das Sahnehäubchen für die energiegeladene Mischung ist eine Prise Rock: Gleich dreimal würdigt „Charizma Soul“ den im Dezember vorigen Jahres verstorbenen Joe Cocker – herausragend dabei das legendäre „With a little help from my friends“, das Axel Meyer an der Hammond-Orgel majestätisch einleitet. Auch die zweite Zugabe ist wieder Cocker: die von David Zernack mit Saxophon-Soli befeuerte sexy Strip-Hymne „Leave your hat on“. Apropos Hut: Den durfte man an diesem Abend vor der Leistung der Band ziehen.

Am Tag danach plant Sebastian Vogt bereits den nächsten Schritt: „Wir wollen uns längerfristig auf ein neues Event Anfang 2016 vorbereiten und so ein Konzert noch mehr als Show durchstylen.“


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/oldenburg-stadt 
Mehr Bilder unter   www.nwzonline.de/fotos-oldenburg 
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Stephan Onnen Redakteur / Redaktion Oldenburg
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