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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Astronomietag: Sonnenschein für „Sternfreunde“

12.04.2011

OLDENBURG Der blaue wolkenlose Himmel lässt keine Wünsche offen. „Das sind schon ideale Bedingungen heute“, sagt Werner Kreye von den „Sternfreunden“ (so nennen sich die Oldenburger Hobbyastronomen). Er wirft stets ein Auge auf sein wertvolles Teleskop, während die Besucher einen Blick nach oben riskieren können. Kreye hat das monströse Objektiv auf den Mond ausgerichtet, der ohne Hilfsmittel noch schemenhaft zu erkennen ist. Um Sonne, Mond und Sterne drehte sich schließlich am Sonnabend beim 7. Oldenburger Astronomietag alles.

Im Kulturzentrum PFL haben die Mitglieder der ,Sternfreunde‘ eigene Aufnahmen von Planeten und Galaxien ausgestellt. „Es muss ja nicht immer um den Urknall oder schwarze Löcher gehen“, sagt Hobbyastronom Dr. Christoph Jansen, der einen der fünf Fachvorträge hielt. „Im Zuge des bundesweiten Astronomietages wollen wir das breite Spektrum der Öffentlichkeit vorstellen.“ Seit seinem fünften Lebensjahr begeistert sich Jansen für alles, was am Himmel kreist und leuchtet. Initialzündung, so berichtet er, war die erste Mondlandung 1969.

Der Blick auf die Sterne werde jedoch immer häufiger getrübt, moniert Jansen. Schuld sei die so genannte Lichtverschmutzung – Themenschwerpunkt der Ausstellung. Überdimensionierte Reklame oder schlecht ausgerichtete Beleuchtung verderben demnach nicht nur dem Beobachter die Sicht, sondern schaden auch der Umwelt.

Davon lassen sich die 50 Hobbyastronomen am Sonnabend aber nicht die Stimmung verhageln. „Man bekommt hier einen tiefen Einblick in die Materie und kann eine Menge lernen“, lobt ein Besucher. Werner Kreye steht derweil noch immer am Teleskop. Die Sonne genießt er draußen nicht nur, sondern er beobachtet sie auch intensiv. Ein UV-Filter und die Leistung des Objektivs machen es möglich. „Das verfügt über eine Brennweite von drei Metern und hat fast das Niveau einer Sternwarte“, erklärt Kreye. Am frühen Abend packen die Astronomen dann ihre Geräte ein und ziehen weiter zur Dobbenwiese. Dort nehmen sie unter anderem einen Nebel ins Visier – den des Sternbildes Orion.

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