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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Premiere: Spiel und Film im Schleudergang Hommage ans Theater

28.10.2010

OLDENBURG „Kinder des Olymp“ ist ein Kinoklassiker, der 1945 in Paris erstmals über die Leinwand flimmerte. Jetzt zeigt das Oldenburgische Staatstheater die „Kinder des Olymp“ in Halle 10 auf dem Fliegerhorst, der Ersatzspielstätte während der Renovierung des Großen Hauses am Theaterwall. Das Kuriose dabei: Die Theaterbühne ist ein Filmstudio.

Die riesige Halle 10, vormals eine Flugzeugwerft, habe ihn gleich an die Filmstudios Babelsberg erinnert, erzählt Regisseur Klaus Schumacher: „So waren wir schnell bei der Assoziation, das im Drehbuch vorgesehene Theaterspielen durch Drehaufnahmen zu ersetzen.“

Das Publikum erlebt eine heutige Situation an einem Drehset mit Scheinwerfern, Kamerawägelchen und allem, was dazu gehört. Hinter der Kamera steht Videokünstler Jürgen Salzmann, der als Jacques gleich mitspielt, ebenso wie sein Assistent Karl-Heinz Stenz.

Gedreht wird ein Schwarzweißfilm, der in Paris um 1930 spielt. Die Zuschauer verfolgen die Aufnahmen auf drei Leinwänden. „Wir können viele Momente auf der Bühne vergrößern“, sagt Schumacher. Für die große Halle sei das ideal.

Zeitlich gesehen bettet der Regisseur den Pariser Liebesreigen hundert Jahre später als im Kinoklassiker. Den Plot auf der Grundlage des Drehbuches von Jacques Prévert rührt er indes nicht an. Vier Männer lieben dieselbe Frau, Garance (Eva-Maria Pichler): der Pantomime Baptiste (Denis Larisch), der Schauspieler Frédérick (Bernhard Hackmann), der Verbrecher und Dichter Lacenaire (Vincent Doddema) und der reiche Graf de Montray (Gilbert Mieroph).

„Kinder des Olymp“ spielt auf der Bühne des Lebens und gilt als Hommage an das Theater. Spiel und Wirklichkeit geraten im Schleudergang durcheinander“, beschreibt Klaus Schumacher, der auch das Junge Schauspielhaus in Hamburg leitet.

Der Musiker Tobias Vethake hat für das Oldenburger Schauspiel Lieder komponiert und eingespielt. Eva-Maria Pichler und Vincent Doddema singen sie live. Zu den weiteren Mitwirkenden zählen Sarah Bauerett, Thomas Lichtenstein, Eike Jon Ahrens, Anne Eversbusch, René Schack und Jakob Rohde.

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