• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Schauspiel: Starke Auftritte junger Künstler

17.10.2013

Oldenburg „Theater ist für mich die einzige Kunstform, in die ich mich persönlich einbringen kann. Es ist einfach ein tolles Gefühl völlig in einer Rolle aufzugehen und darin zu versinken“, sagt die 20-jährige Lucia Friedel aus München über ihre Faszination für das Schauspielern. Lucia ist ein von 180 Teilnehmerinnen und Teilnehmern des bundesweiten Festivals „Jugendclubs an Theatern“, das in dieser Woche in Oldenburg stattfindet. Es fördert den Austausch zwischen Spielern und Spielleitern und die lustvolle Ausein­andersetzung mit dem Theater. Die Schauspieler sind 14 bis 25 Jahre alt, 45 von ihnen kommen aus Oldenburg. Zu Gast sind sechs ausgewählte Inszenierungen, dazu gibt es Workshops und Gespräche. Unter dem charmant-ironischen Motto „Dilettant“ versammeln sich die Akteure des Bundestreffens, die in ihren Jugendclubs „aus Liebe für eine Sache aktiv werden, wenn sie aus der Rolle des passiven Zuschauers in die des Darstellers auf der Bühne wechseln“, sagt Sylvia Fritzinger vom Staatstheater. Ihr Engagement bringe guten Gewinn für beide Seiten: „Die Jugendclubs der Theater, auch aus der freien Szene, bringen künstlerisch aufregende und ästhetisch bemerkenswerte Arbeiten hervor.“ Zugleich böten die Clubs den Jugendlichen einen geschützten Raum, in dem sie sich ausprobieren und als kreative Menschen erfahren können.

„Theater ist für die Jugendlichen ein Sprachrohr, um die eigene Welt auf die Bühne zu bringen“, sagt Theaterpädagogin Hanna Puka. Theater sei die sozialste Kunstform überhaupt. Sie fördere das Teamwork und die Sozialkompetenzen der Jugendlichen. „Außerdem sind die Jugendlichen in einem Alter, in dem sie ihre eigene Persönlichkeit noch entwickeln. Das Schauspielern kann ihnen dabei helfen auch ihre Rolle im richtigen Leben zu finden.“ Darüber hin­aus biete das Festival die Möglichkeit, sich anzuschauen, was an anderen Theatern gemacht werde.

Auch Lucia Friedel ist von der Idee des Treffens begeistert: „Man trifft hier völlig verschiedene Leute, aber man ist auf einer Wellenlänge. Man versteht sich einfach sofort.“

In den Gruppen üben die Teilnehmer ihre Theaterstücke ein, die dann vor Publikum aufgeführt werden. Für Lucia Friedels Lieblingsstück „Leonce und Lena“ sind noch Karten zu haben. Auch die Stücke „80 über Nacht“ und „Forest Jump“ sind noch nicht ausverkauft. „Für die anderen Stücke kann man aber einfach an die Abendkasse kommen. Mit etwas Glück kommt man da auch noch rein“, sagt Hanna Puka.


Mehr Infos unter:   www.staatstheater.de/bundestreffen 
Karsten Röhr Redakteur / Redaktion Oldenburg
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2110
Christopher Hanraets Redakteur / Redaktion Varel
Rufen Sie mich an:
04451 9988 2504
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.