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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Oldenburgerin will beim ESC für Deutschland singen

23.12.2015

Oldenburg Fan vom „Eurovision Song Contest“ (ESC) ist Esther Filly bereits seit vielen Jahren. „Für mich ist das ein ganz großer Wettbewerb“, schwärmt die Oldenburger Soul-Sängerin. Nur zu gerne würde sie Deutschland am 14. Mai beim Finale in Stockholm vertreten. Die Idee, sich für den Vorentscheid zu bewerben, hatte sie schon lange in sich getragen. Vor einem Dreivierteljahr war es dann so weit: Esther Filly reichte ihren Song „Freaky“ ein – dann schlitterte der federführende NDR in das Nominierungsdesaster mit Xavier Naidoo.

Seit der Sender nach öffentlichen und internen Protesten den durch umstrittene politische Äußerungen aufgefallenen Sänger wieder zurückzogen hat, schöpft Esther Filly neue Hoffnung: „Ich bin wieder im Rennen.“ Beim NDR geht die Tendenz dahin, den deutschen Beitrag wie bisher in einem Vorentscheid zu ermitteln – und Fillys Bewerbung gilt noch. Ihrem Management gegenüber hätten Senderverantwortliche erklärt, die Oldenburgerin sei mit ihrer außergewöhnlichen Stimme und fröhlichen Ausstrahlung genau der „internationale Typ“, nach dem man suche.

Gottesdienst im Tattoo-Studio

Weihnachtsgottesdienst im Tattoo-Studio: Esther Filly singt an diesem Donnerstag, 24. Dezember, im Studio „La Donna“ von Michaela Otholt an der Nadorster Straße 76. Beginn ist um 13 Uhr. Pastor Björn Völkers wird auf unkonventionelle Art den Heiligabend einläuten.

Der Eintritt ist frei. Die Gäste werden gebeten, eine kleine Weihnachtstüte im Wert von fünf Euro mitzubringen. Die Tüten werden anschließend im Seniorenheim in der Flötenstraße verteilt – natürlich mit Gesang.

Dazu passt für Filly auch der – getreu den ESC-Regeln – noch unveröffentlichte Song „Freaky“. „Wir haben das Stück im vergangenen Jahr auf Bali komponiert und dazu ein tolles Video mit Menschen aus aller Herren Länder gedreht.“ Der Song sei eine „ausgelassene Dance-Nummer“, die auffordere, „für die Liebe und den Spaß am Leben aufzustehen und das Negative abzustreifen“, sagt Filly. „Freaky“ bedeute, „im positiven Sinne auszuflippen“. „Freude, Schwung und Optimismus sind das, was wir in dieser Zeit am meisten brauchen können“, meint die Oldenburgerin. Diese Botschaft vermittelt sie mit ihrer unnachahmlichen Kontra-Alt-Stimme kraftvoll und markant. Einen musikalischen Vorboten hat sie kürzlich mit ihrer neuen Single „Freaky Christmas“ veröffentlicht, der für gute Laune an Weihnachten sorgt.

Ihre Musik, in der sich Elemente aus Soul, Blues und Elektro mit einer Prise Jazz vereinen, bezeichnet die gebürtige Hamburgerin als „Ridstyle“. Gleichzeitig beschreibt dieses Wort ihre Lebenseinstellung.
„Ridstyle“ bedeute so viel wie „sich frei machen“ und „sich lösen“. Mit diesem Gefühl ist die Sängerin aus Liebe zu ihrem musikalischen Vorbild Amy Winehouse dreifache Preisträgerin im Wettbewerb um den besten Tribute-Act Deutschlands geworden. Oder furchtlos im Auftrag der deutschen Militärseelsorge mehrfach nach Afghanistan gereist, um dort mit ihren Auftritten Spenden für Kinder in Kriegs-und Krisengebieten zu sammeln.

Um der Sängerin ihren Traum von der Teilnahme am Eurovision Song Contest zu erfüllen, hat Esther Fillys Facebook-Fanclub eine Online-Petition gestartet, die ihre Bewerbung beim NDR flankieren soll. Auf dem Internet-Portal www.openpetition.de können sich Unterstützer eintragen.

Das Prozedere zur Kandidatenkür will der NDR erst im neuen Jahr mitteilen. Der deutsche Kandidat für das ESC-Finale im Mai 2016 müsse bis Mitte März benannt werden.

Stephan Onnen Redakteur / Redaktion Oldenburg
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