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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Stars sorgen für glanzvolle Nächte

22.02.2016

Oldenburg Als der letzte Ton verklungen und die letzte Lichtkaskade versiegt war, gab es in der Nacht zum Sonntag nur noch strahlende Gesichter in der EWE Arena. „Besser geht’s nicht“, waren sich alle Beteiligten einig. Die Musikshow „Classic meets Pop“ hatte sich am Freitag und am Sonnabend selbst übertroffen.

Hohe Qualität

Was eigentlich kaum vorstellbar war. Denn alle bisherigen Veranstaltungen seit 2009 hatten Klasse – aber eben auch den einen oder anderen Durchhänger. Bei der achten Auflage an diesem Wochenende dagegen stimmte alles. Was CMP-Chef Reinke Haar ganz bescheiden mit einem lapidaren „Wir machen weiter so im nächsten Jahr“, kommentierte … und dabei glücklich dreinblickte.

Für die Künstler, die am 11. Februar 2017 in der EWE Arena auftreten dürfen, wird die Latte dann aber hoch liegen. Sie müssen sich einem Qualitätslevel stellen, den zum Beispiel der Auftritt von Emily Fröhling definierte. Ihre Interpretation von David Bowies „Life on Mars“ war so erschütternd schön, dass vielen Zuhörern eine Träne im Auge stand. „Ich habe zunächst gar nicht bemerkt, wie beeindruckt die Leute waren“, gestand die 19-jährige Oldenburgerin, die derzeit in Hamburg studiert. Doch dann seien ihr die Emotionen, die ihre klare Stimme und die sensible Klavierbegleitung von Felix Raffel hervorgerufen hatten, schnell klar geworden. Ihre Eltern Claudia und Heinz Fröhling, selbst bekannte Musiker, platzten schier vor Stolz.

Langzeit-Moderatorin Annie Heger hatte derweil damit zu tun, sich an ihren neuen Kollegen Rajko Geith zu gewöhnen. „Ich glaube, das passt“, meinte sie aber hinterher und nahm die anfänglich etwas holprigen Kabbeleien um Altersfragen mit dem leicht jüngeren Schauspieler nicht übel. Wahrscheinlich auch, weil Annie Heger nicht nur durchs Programm führte, sondern es auch genossen hatte: „Wahnsinnig gut“, freute sie sich.

Sie fand mit dieser Meinung Verbündete bei vielen Nachwuchs-Popmusikern, für die die Auftritte vor und mit dem Oldenburgischen Staatsorchester zu Karriere-Höhepunkten geworden waren. Nesthäkchen war diesmal die erst 15-jährige Anica Russo. Die Oldenburgerin, die Entdeckung des letztjährigen Stadtfestes, spielte sich auch auf der großen Arena-Bühne ins Herz der Zuhörer. Gewinner der Shows waren daneben die jugendlichen Sportakrobaten der „New Power Generation“ sowie der 23-jährige Bad Zwischenahner Raphael Leskys. Als Sänger der Band Claydown eher dem Hardrock verschrieben, machte er sich auch gut mit dem Popsong „Blame it on me“. Die rauchige Stimme von Raphael Leskys macht es möglich: „Egal ob Pop oder Hardrock: Wenn ich singe, will ich mein Bestes geben“, grinste er. „Mir gefällt das.“

Und alle machten mit

Apropos Gefallen: Den fand spätestens am zweiten Abend von „Classic meets Pop“ auch Holgi P., Sänger der Rock’n’Roll-Gruppe Smashing Picadillys. „Am ersten Abend musste ich noch mehr tun, um Stimmung unters Volk zu kriegen“, meinte er. „Aber am zweiten haben alle gleich getan, was ich wollte – laut mitsingen und tanzen!“ Erfolgreiche Publikumsanimation im besten Fußballstadion-Stil machte es möglich. Und als Holgi seinen Abgang von der Bühne mit einem Kniefall vor dem grandios aufspielenden Staatsorchester zelebrierte, hatte er endgültig alle Sympathien auf seiner Seite.

Da staunten selbst Musikerkollegen nicht schlecht. Hardrock-Gitarrist Detlef „Dethy“ Borchardt, mit vier Teilnahmen quasi „Classic meets Pop“-Rekordhalter, ließ sich diesmal als Zuschauer von der licht- und tondurchfluteten Show beeindrucken. „Das kann sich sehen lassen“, lobte er und nahm vorsichtshalber „Frischling“ Andreas Woelbern in den Schwitzkasten. Der „Elvis von Oldenburg“ war erstmals Besucher der Veranstaltung und entsprechend hingerissen. „So eine riesen Show vor so vielen Leuten, da braucht es schon richtig Mut und Können“, staunte Rock’n’Roll-Sänger Woelbern und richtete seine fast originalgetreue Elvis-Presley-Haartolle. Das musste reichen – fürs große Spektakel hatten diesmal andere gesorgt.


  www.nwzonline.de/fotos-oldenburg 
NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/oldenburg-stadt 
Klaus Fricke

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