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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Wissenschaft: Sternfreunde haben den Durchblick

21.03.2016

Oldenburg Es ist beinahe malerisch, so bunt und kraftvoll. Wenn Sterne sterben, erlöschen sie, geben ihre Hülle ab. Das kann ganz friedlich aussehen oder explosionsartig, wie ein Feuerwerk: Planetarische Nebel. Was die Oldenburger Sternfreunde durch ihre Teleskope sehen, zeigen sie mit beeindruckenden Bildern.

Wer sich für den Nachthimmel interessiert, hatte am Sonnabend die Möglichkeit, den 12. Astronomietag im Kulturzentrum PFL zu besuchen. Das Programm bot Vorträge, eine Fotoausstellung und anschauliche Modelle zu Sonnensystem und Tierkreiszeichen. Wie entstehen Sterne? Wie groß ist die Sonne im Verhältnis zur Erde? Welche Teleskope eigenen sich für Anfänger? Diese und mehr Fragen beantworteten die Experten des Vereins.

Von der Terrasse aus

Der Himmel über Oldenburg, er zeigt auch den Saturn. „Den habe ich von der Terrasse aus fotografiert“, berichtet Vereinsmitglied Christoph Jansen. Für das menschliche Auge ist das gar nicht wahrnehmbar, dafür umso beeindruckender in der Fotografie. Jansen ist seit 2007 Mitglied bei den Sternfreunden (korrekt: Astronomische Vereinigung Oldenburger Sternfreunde). Die Leidenschaft für Sterne und Planeten begleitet ihn schon sein ganzes Leben: „Als Apollo 11 auf dem Mond landete, war ich fünf Jahre alt. Damit war ich infiziert.“

Astronomie findet auch Lotta Blum spannend, denn das Thema wird gerade in der Schule durchgenommen. „Der Astronomietag ist schön, man kann sich viele Bilder anschauen“, sagt die Elfjährige. Aber was wussten die Menschen damals über das Universum? Bestimmt noch nicht so viel wie Lotta. In einem Vortrag erfuhr sie, wie das Universum bis 1595 erforscht worden war. „Da ging es um Planeten und die verschiedenen Kalender.“

Einige haben zwar ein eigenes Teleskop, das ist aber mittlerweile verstaubt. So hofften die Besucher, am Astronomietag noch einen Blick in den Himmel werfen zu können. „Planeten sehen wir heute wohl nicht mehr“, schätzten die Sternfreunde.

Dafür erklärt Vereinsmitglied Götz von Lojewski die Teleskope. Eine 18-fache Vergrößerung bringe dem Betrachter das Sternenbild schon ein ganzes Stück näher. „Man guckt rein und denkt dann, man fällt in den Himmel“, erzählt er.

Anfang mit Feldstecher

Papa, was ist das für ein Stern? „Den Kindern fällt auf, wenn ein Stern besonders hell leuchtet“, sagt Rainer Blum. Durch das Interesse seiner Kinder hat auch er sich wieder für das Thema Astronomie erwärmen können. Mit seinem einfachen Fernglas ließen sich Jupiter und Mond nicht sonderlich gut beobachten, „aber so ein teures Teleskop würde ich mir deshalb nicht anschaffen“, sagt er. Götz von Lojewski hat einen Tipp: „Man kann gut mit einem Feldstecher und Stativ anfangen.“

Der Astronomietag bot umfangreiche Informationen über unseren Globus hinaus. „Wir wollen den Leuten auch das Thema näher bringen“, sagt Jansen. Die Sternfreunde freuen sich stets über Interessierte am Verein und neue Mitglieder.


Mehr Infos unter   www.avos.org 
Nina Janssen Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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