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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Bildung: Studenten entwerfen Ausstellung

18.11.2014

Oldenburg Stimmen erklingen aus einem Lautsprecher. Gleich zu Beginn der von elf Studenten der Universität Oldenburg konzipierten Ausstellung „Wolkenkuckucksburg – Was wäre die Stadt ohne Universität?“ können Besucher Antworten auf die Titel-Frage hören. „Spießiger“ lautet eine dieser Erwiderungen. Die Ausstellung feiert am Montagabend im Schlauen Haus Eröffnung und wird bis zum 7. Januar gezeigt.

Mit Informationen zu vier Themenblöcken rund um die Universitätsgeschichte bietet dieser Teil viele reale Fakten. Auflockerung erzeugen eine Installation und ein Video.

Doch zu sehen gibt es nicht nur Realgeschichtliches: Die Studierenden des Masterstudiengangs „Museum und Ausstellung“ haben sich in einem Modul mit dem Einfluss der Uni auf die Stadt beschäftigt.

Rahmenprogrammim schlauen Haus

Sonnabend, 29. November: Christina Reinemann liest ab 18 Uhr aus ihrem Krimi „Die Leiche im Audimax“; Anmeldung bis 22. November.

Mittwoch, 3. Dezember: Podiumsdiskussion „(Alb-)Traum Wolkenkuckucksburg?“, 18 Uhr.

Freitag, 5. Dezember: Workshop „Nochmal auf Anfang“, 17 bis 20 Uhr.

Sonnabend, 6. Dezember: Workshop, 14 bis 17 Uhr.

Mittwoch, 10. Dezember: Filmvorführung und Diskussion „Was wäre wenn?“ (Teil 1), 18.30 Uhr.

Sonnabend, 13. Dezember: Jan Waßmann führt „Zwischen Realität und Fiktion“ durch die Ausstellung, 14 Uhr.

Mittwoch, 17. Dezember: Tobias Hebel führt ab 19 Uhr durch die Ausstellung.

Dienstag, 6. Januar: Filmvorführung, 2. Teil, 18.30 Uhr.

Mittwoch, 7. Januar: Um 18.15 Uhr endet die Ausstellung mit einer Finissage.

Alle Anmeldungen per E-Mail an wolkenkuckucksburg@gmail.com.

Die Ausstellung ist Teil des Projekts „40 Jahre Universität Oldenburg“. „Wir freuen uns, die Stadt als exklusiven Partner zu wissen“, sagt Studentin Katharina Negro. Ein Katalog sowie ein Rahmenprogramm (siehe Infokasten) runden die Ausstellung ab.

Der Rundgang ist in fünf Bereiche gegliedert. In diesen wird mithilfe der Frage „Was könnte anstatt der Uni Einfluss nehmen?“ der Ist-Zustand mit dem gespiegelten „Wäre-Zustand“ kontrastiert. Prof. Rudolf Holbach, der das Modul mit Christopher Müller begleitete, erklärt: Die Studenten haben sich mit „ungeschehener Geschichte“ beschäftigt – ein eher unübliches Vorgehen, das jedoch zum besseren Verständnis des Gewordenen und zu Aha-Erlebnissen führen könne.

Die Utopie-Thematik erklärt auch den Titel, der sich auf das „Wolkenkuckucksheim“ aus der Komödie „Die Vögel“ des griechischen Dichters Aristophanes bezieht.

So werden einerseits der reale 40-jährige Geburtstag der Universität und andererseits der utopische 222. Jahrestag der Pädagogischen Hochschule thematisiert. Sie hätten festgestellt, dass es ohne Uni vielleicht gar nicht so viel anders wäre, meint Nadja Bühler. Auch der Frage, was es bedeuten würde, wenn nicht Universität, sondern Grünkohl der wichtigste wirtschaftliche Impulsgeber der Region sei, geht die Ausstellung nach.

Im zweiten Stock können die Besucher aktiv in eine utopische Straßennamen-Debatte eingreifen und ihre Wünsche einbringen.

Besonderen Wert legen die Studenten auf die Partizipation der Besucher: So können sie mithilfe eines Flyers ihre Beziehung zur Uni herausfinden. Zudem werden Kunstwerke zum Ausstellungsthema gezeigt, die in Kooperation mit Schülern der 12. und 13. Klasse der Helene-Lange-Schule entstanden sind.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/oldenburg-stadt 
Ellen Kranz Redakteurin / Regionalredaktion
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