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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Superfete mit Feuerwerk an Attraktionen

17.06.2005

OLDENBURG OLDENBURG - Von Volkstanz bis Hip-Hop, von Blasmusik bis Rock, vom plattdeutschen Theater bis zum Polit-Kabarett: Das 1. Oldenburgische Landeskulturfest bietet am am 25. und 26. Juni ein Riesen-Programm – und dürfte mit fast 1200 Akteuren in 60 Veranstaltungen an zwei Tagen auch gleich Standards setzen. „Das wird ein Feuerwerk an Attraktionen“, freute sich Staatstheater-Intendant Rainer Mennicken gestern bei der Programm-Präsentation.

Das Fest soll das das künstlerische Potenzial einer ganzen Region demonstrieren (und Spaß machen). Die Kultur des Oldenburger Landes – zwischen Wangerooge und den Dammer Bergen, von Delmenhorst bis zur Grenze Ostfrieslands – ist an diesem Wochenende zu Gast in Oldenburg. Auf zwei Bühnen im Schlosshof und auf dem Schlossplatz, im Schloss und im Staatstheater, in der Lambertikirche, in der Kulturetage und an vielen anderen Orten werden Bands und Einzelinterpreten, Musik-, Theater und Tanzgruppen, Literaten und Kunsthandwerker zeigen, was die Region zu bieten hat. Die Veranstaltungen rund ums Schloss sind kostenlos, Theater und Spielstätten nehmen den halben Preis.

Das Superfestival nach einer Idee von Landschaftspräsident Horst-Günter Lucke kommt mit dem Mini-Etat von 50 000 Euro aus, weil alle Akteure auf Gage verzichten Das Fest ist zwar ein Beitrag zum „Jahrhundertschritt “, angesichts der Lawine von Anfragen denkt Mennicken schon an eine Verselbstständigung (etwa alle zwei Jahre) und hofft auf eine Signalwirkung. Der Intendant und künstlerische Leiter des Mega-Wochenendes schätzt, dass sich das Drei- bis Vierfache an potenziellen Teilnehmern mobilisieren ließe.

Der Andrang zum ersten „Kulturfest von unten“ war so stark, „dass wir eine zweite Bühne nehmen mussten“, sagt Michael Brandt von der Oldenburgischen Landschaft. Der Ortswechsel vom Tantzen-Platz zum Schloss im Zuge der Pavillon-Pleite (die NWZ berichtete) sei harmonisch und zügig verlaufen.

Das Festival startet mit einem besonderen Spektakel: 20 Spielmannszüge und Musikkorps ziehen per Sternmarsch zum Schlossplatz, wo 400 Bläser und Perkussionisten gemeinsam Pomp and Circumstances zelebrieren. Mennicken verspricht: „Das wird ohne Zweifel unüberhörbar sein in der Stadt.“

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