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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Rezension: „Sweet Sugar Swing“ und „Continuum“ mit neuen CDs

23.11.2013

Oldenburg Zwei dreiköpfige Bands, zwei neue CDs, zwei nahezu zeitgleiche Premierenkonzerte – aber höchst unterschiedliche Musik. Das Damen-Gesangstrio Sweet Sugar Swing und die männlichen Jazzer von Continuum miteinander zu vergleichen, verbietet sich, aber dennoch gibt es Parallelen. Die wichtigste: Beide Gruppen geben kurz vor Weihnachten neue Alben heraus, denen man die besondere Qualität der Künstler sofort anhört.

Den Anfang machen die Swing-Schwestern Mary Kehl, Christina Silvia Meyer und Anni Heger. Gerade ist ihre neue CD „Swingin’ Santa“ veröffentlicht worden und am 7. Dezember stellen sie ihr Werk ab 20 Uhr beim Konzert in der Kulturetage vor.

13 bekannte und unbekannte Weihnachtslieder sind darauf zu hören – alle interpretiert in einem pfiffigen Swing-Arrangement. „Wir wollten etwas zu Weihnachten machen“, erläutert Anni Heger. „Das Fest hat für uns alle eine große Bedeutung. Gleichzeitig sollte das Album aber auch anders sein als die vielen anderen CDs zum Christfest. Ich glaube, das hat die Aufnahmen beseelt.“

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In der Tat hat dank dieser Herangehensweise selbst ein so übersättigter Song wie „Jingle Bells“ ganz neue Nuancen erhalten. Der Swing, also die charakteristische Musik der 1940er Jahre, belebt die klingenden Glocken ebenso wie „Silent Night“, „Winter Wonderland“ oder „Rudolph the Red Nosed Reindeer“. Für Abwechslung ist jedenfalls trotz des verbindenden Themas „Weihnachten“ gesorgt, und die Interpretation der Lieder zwingt fast zum Mitsingen.

Auf eine bestimmte Jahreszeit lässt sich auch das neue Werk von Continuum festlegen: „Mayenschein“ bereitet textlich wie instrumental auf den Frühling vor. Die CD von Martin Flindt (Gitarre), Dirk Piezunka (Saxofon) und Jens Piezunka (Bass) wird in Oldenburg bei einem Konzert am 12. Dezember (20 Uhr) im „Wilhelm 13“ vorgestellt, soll aber erst etwas später in den regulären Handel kommen, „passend zur Jahreszeit“, lacht Martin Flindt.

Der Gitarrist ist ebenso wie die Piezunka-Brüder seit Jahren in Sachen Musik aktiv, zuletzt spielten sie als „Jazz ‘n Spirit“ zusammen. Dort konzentrierte man sich auf die Bearbeitung geistlicher Choräle. „Der Umgang mit weltlichen Stücken, mit Volksliedern und Volksgut, gibt uns aber mehr Möglichkeiten in der Interpretation“, sagt Flindt. In den elf Songs auf „Mayenschein“ zeigt sich das deutlich: Sensibel und einfühlsam nähert sich Continuum jedem Thema, umspielt es in fester oder auch freier Form. Die Musik beginnt, Bilder zu malen: In „Die güldene Sonne“ etwa meint man die flirrende Luft eines späten Frühlingstages fast sehen zu können, so sehr schlägt die Musik in ihren Bann.

Aufgenommen nahezu live (aber ohne Publikum) im legendären Sendesaal von Radio Bremen lassen die Musiker sich von der Atmosphäre zu besonderen Leistungen inspirieren. Laute und leise Passagen stehen gleichberechtigt nebeneinander, Weltmusik wird in Ansätzen ebenso zitiert wie Barockes, wie Folk, Samba oder sogar Rock – natürlich stets unter dem Diktum des Jazz. „Vieles ist auskomponiert, aber vieles ist auch Improvisation“, erzählt Flindt. Der Frühling ist jedenfalls selten auf eine stimmigere Art begrüßt worden.

Klaus Fricke
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