• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Nicht Nur Coverbands: Stadtfest wird jetzt auch zum Hip-Hop-Festival

15.08.2014

Oldenburg Alkohol, Bratwurst, Coverbands – so lautete in früheren Jahren das ABC des Oldenburger Stadtfestes. Wie gesagt: früher, denn Chefveranstalter Reinke Haar mag die Megaparty schon länger nicht mehr auf diese schlichte Formel reduziert sehen. Er hat die ABC-Formel auf „Alkohol, Bratwurst, Creatives“ erweitert. Und so ist die „größte Musikkulturveranstaltung Norddeutschlands“ (Eigenwerbung) auch für Leute, die früher mit dem Stadtfest wenig zu tun hatten, zum Pflichttermin geworden. Die Hip-Hopper und Rapper der Region feiern ihr großes Festival im Festival.

Und das bereits zum sechsten Mal, mit stetig steigendem Erfolg. Folge: Das „One Love“-Hip.Hop-Stadtfest mit seinem markanten Mix aus harten Rhythmen und starkem Sprechgesang findet erstmals an allen drei Tagen statt – auf einer „Wanderbühne“. Los geht’s am Donnerstag, 28. August, um 17 Uhr an der Ecke Baumgartenstraße/Pistolengang, am Freitag, 29. August, geht es in der Haarenstraße rund, und zum Abschluss wird am Sonnabend, 30. August, in der Achternstraße nahe dem Eingang der Disco „Metro“ gefeiert. Ende ist jeweils, wenn der Stecker gezogen wird.

Diese täglich rund achtstündige Dosis Hip-Hop reicht gerade aus, um allen Künstlern, viele zur Creme der lokalen und überregionalen Szene gehörend, eine ordentliche Auftrittslänge zu garantieren. Was ambitioniert ist, aber auch gerechtfertigt, schließlich sind die Spielarten von Hip-Hop und Rap ähnlich abwechslungsreich wie die Rock- und Popstile.

So sind es rund 30 Teilnehmer geworden, die sich unter dem Festival-Titelsong „One Love“, den MC Jordan zum Start am Donnerstag rappen wird, versammelt haben. Am Eröffnungstag ist die Bühne vor allem den Oldenburgern vorbehalten; mit dabei sind Künstler wie Norris Radio Soundsystem, Stylez Tyson oder DJ Beatnarr. Freitag kommt die überregional bekannte Riege zum Zuge wie Rec-Z & B-Chris, Sam & Max, Freddy Fukks und die Plattdeutsch-Rapper Blowm & Maddin. Der Sonnabend ist wieder Oldenburg-lastig u.a. mit Moneymaxxx, DJ Cold Cut und MC Jordan. Wettstreite in Sachen Graffiti und Freistil-Rap sorgen zudem für überraschende Programmerweiterungen.

„Im Grunde ist aber alles im Hip-Hop irgendwie Wettstreit“, meinen Ausrichter Christian Kahmann und MC Jordan – was den Laien staunen lässt über den Titel ihres Festivals. Dabei ist es ganz einfach: „One Love“ („eine Liebe“) ist ihre Interpretation des Autokennzeichens OL, einer Hochburg dieser Musikart. Und es ist ein Hinweis darauf, dass es bei aller Konkurrenz im Hip-Hop friedlich zugeht. „Seit fünf Jahren mache ich das nun schon beim Stadtfest, und nie hat es Scherereien gegeben“, sagt Kahmann. Eben ganz „one love“.


     www.facebook.com/oneloveoldenburg 
Klaus Fricke
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.