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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Historische Bauwerke im Blick

24.08.2017

Oldenburg Die Geschichte der Stadt manifestiert sich auch in ihren Bauwerken: Mehr als 2500 Denkmale befinden sich in Oldenburg. In 50 von ihnen können sich die Besucher über ihre aktuelle Bedeutung und Nutzung am Tag des offenen Denkmals informieren.

Die Veranstaltungen stehen in diesem Jahr unter dem Motto „Macht und Pracht“. Am Sonntag, 10. September, ist die Universitäts- und ehemalige Residenzstadt an der Hunte der Austragungsort der bundesweiten Eröffnungsveranstaltung für den Tag des offenen Denkmals. Um 11 Uhr beginnt der öffentliche Festakt auf dem Oldenburger Rathausmarkt (siehe Infobox).

Zu den am Tag des offenen Denkmals in Oldenburg geöffneten Gotteshäusern gehört die Versöhnungskirche, Kranbergstraße 7, in Donnerschwee. Der unter der Leitung des Braunschweiger Architekten Arnold Finger Ende 1959 begonnene Bau ist von 11 bis 16.30 Uhr geöffnet. Zur Kirche gehört ein Innenhof mit überdachtem Verbindungsgang und gruppierten Nebengebäuden, darunter Küsterwohnung, Gemeindehaus, Konfirmandenraum und Turm. Kirchenmitarbeiter führen immer zur vollen Stunde durch die verschiedenen Gebäude. Um 12.30 Uhr findet ein kleines Orgelkonzert statt. Ein Höhepunkt sind die von dem Oldenburger Künstler Max Hermann entworfenen und in der Glasmaler-Werkstätte Ludovicus Oidtmann angefertigten Kirchenfenster.

Das ansonsten nicht geöffnete Großherzogliche Mausoleum wurde auf nahezu quadratischem Grundriss von 1786 bis 1790 von dem Baumeister Johann Heinrich Gottlieb Becker erbaut. Dabei nahm Herzog Peter Friedrich Ludwig entscheidend Einfluss auf die Gestaltung der Grabstätte seiner mit 20 Jahren früh verstorbenen Ehefrau. Das Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ist am Tag des offenen Denkmals von 12.15 Uhr bis 12.45 Uhr und von 14 Uhr bis 16 Uhr zugänglich. Führungen bietet Caroline Herzogin von Oldenburg nach Bedarf an.

Das Eröffnungsprogramm

Die Eröffnung findet am 10. September ab 11 Uhr auf dem Rathausmarkt statt. Für die Ausrichter begrüßen Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und Prof. Dr. Jörg Haspel, Vorsitzender des Stiftungsrats der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), die Gäste. Die offizielle Eröffnung übernimmt Dr. Barbara Hendricks, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

An einer Gesprächsrunde zum Thema „Warum Denkmalpflege?“ nehmen neben Hendricks auch die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Dr. Gabriele Heinen-Kljajic, Dr. Steffen Skudelny vom Vorstand der DSD, Dr. Christina Krafczyk, Präsidentin des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege, und Stadtbaurätin Gabriele Nießen teil. Die Moderation übernimmt Ludger Abeln.

Ebenfalls an diesem Tag nur zeitweise zugänglich ist das Ev. Lehrerseminar Oldenburg. Das klassizistische Gebäude wurde 1844 bis 1845 im Rundbogenstil erbaut und 1901 erweitert. Es ist zu den Führungen mit Alexandra Busch-Maaß um 10.30 und 15.30 Uhr zu sehen.

Die Trauerhalle, Dedestraße/Ecke Dragonerstraße in Osternburg wurde 1921 auf dem rund 100 Jahre zuvor errichteten jüdischen Friedhof erbaut. Baupläne und Lagezeichnungen stammen von Dr. Ing. Heinrich Biebel, gestiftet wurde der Bau von dem jüdischen Kaufmann Leo Leiser Trommer zum Gedenken an seinen Sohn. Das ansonsten nur auf Anfrage geöffnete Gebäude steht für die Besucher am 10. September von 10.30 Uhr bis 17 Uhr offen. Führungen finden mit Dr. Elisabeth Schlesinger, Elke Heger und Rabbiner Jona Simon um 11 Uhr, 13 Uhr und 15 Uhr statt.

Den Abschluss des Tags des offenen Denkmals bildet um 18.30 Uhr ein Benefizkonzert aus der Reihe „Grundton D“ im Staatstheater. Die Eintrittskarten kosten zwischen 13 Euro und 43 Euro. Tickets können über das Musikfest Bremen unter Tel. 0421/ 33 66 99 bestellt werden.


Mehr Infos und Programm unter   www.tag-des-offenen-denkmals.de 
Anna Lisa Oehlmann Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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