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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

KUNST: Tanz-Spaß im Expressionismus

12.02.2009

OLDENBURG Ausgelassener Tanz, Rausch der Farben, dazu Musik von Count Basie, Tommy Dorsey, Benny Goodman und Glen Miller: Da war am Mittwoch eine Menge Leben im altehrwürdigen Schloss. Es war ein buntes Happening von Zehntklässlern der Realschule Alexanderstraße, mitten in der Museumspädagogischen Ausstellung „Im Rausch der Farben – Willkommen im Atelier der Brücke-Maler“. Die Schülerinnen und Schüler der Wahlpflichtkurse Kunst und Textiles Gestalten tanzten mit den – von ihnen selbst gespielten – Malern der Brücke-Künstler Charleston und was sonst so passte. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt. Die Tanzkleider hatten die Schüler nach Vorlagen aus Gemälden der Künstler aus Papier und Recyclingmaterialien kurz zuvor im Schloss selbst entworfen, getackert, genäht und geklebt.

Im vergangenen Jahr hatten Zehntklässler der Realschule sich massiv in die Entstehung der Ausstellung in der Museumspädagogik eingebracht und Neuntklässler ihrer Realschule später auch selbst durch die Ausstellung geführt (die NWZ berichtete). Diese damaligen Neuntklässler haben sich von dem Thema so anstecken lassen, dass sie nun selbst Führungen zu dem Thema machen könnten. Ein Höhepunkt war am Mittwoch das 20er-Jahre-Tanz-Happening im Schloss.

Museumspädagogin Doris Korte: „Wir haben gezeigt, dass die Auseinandersetzung mit expressionistischer Brücke-Kunst echt Spaß machen kann. Ein gutes Stück von der Befreiung, die die Künstler damals gespürt haben, spüren auch die Schüler hier, das ist für sie ein richtiges Fest, sie sind kaum zu bremsen.“ Lehrerin Irmtraud Dannemann, die das Projekt mit Kollegin Mareike Stuchell vorbereitet hatte: „In meinen Augen war es die spannendste Zeit, so als ob ein Schalter umgelegt worden wäre, revolutionär. Es ist toll, dass wir mit dem Museum so zusammenarbeiten konnten und aus dem Vollen schöpfen. Die Schüler hat richtig die Lust gepackt, da einzusteigen.“ So sieht es auch der 16-jährige Jan Brenke: „Normal ist alles vorgegeben, aber hier ist es viel bunter, und wir können uns viel besser selbst entfalten.“

Karsten Röhr Redakteur / Redaktion Oldenburg
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