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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

KULTUR: Theater Wrede bezieht neuen Standort

10.09.2009

OLDENBURG Ein Theater mit dem gewissen Plus – im Rahmen der Umgestaltung des Bahnhofsviertels in ein Viertel für Kunst und Kreativität bezieht das „Theater Wrede“ im Oktober seine neue Räumlichkeiten an der Klävemannstraße. Die Investitionen betragen 1,24 Millionen Euro.

„Der neue Standort gibt uns ganz neue Möglichkeiten“, freut sich Theater-Macher Winfried Wrede und verweist insbesondere auf die sieben Meter hohe Halle und das Foyer. Das in den 1950er Jahren gebaute Gebäude diente damals zunächst als Umschlaghalle, in der Güterwaggons abgeladen wurden. In jüngerer Vergangenheit waren hier ein Lager und eine Bildungsstätte untergebracht.

Seit Januar wurde das Gebäude umgebaut und heißt nun Klävemannhalle. 620 000 Euro stammen aus Fördermitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). 366 000 Euro stammen aus Städtebauförderungsmitteln, 104 000 Euro hat die Stadt als Planungsleistungen eingebracht. Hinzu kommen rund 150 000 Euro, die das Theater Wrede an Sachleistungen einbringt.

„Das neue Kreativviertel nimmt langsam Formen an“, so Stadtbaurat Frank Pantel. „Das architektonisch ansprechend gestaltete Theater ist ein integraler Bestandteil des Konzepts“, meint Kulturdezernent Martin Schumacher.

Noch wird aber gehämmert und gebaut. Am 16. Oktober soll das Programm mit Veranstaltungen der neuen Reihe Hörtheater starten. „Wir müssen selbst erst erkunden, was sich alles machen lässt, wie alles funktioniert“, so Wrede, der die Arbeit mit jungen Künstlern forcieren möchte und auf eine interkulturelle Zusammenarbeit setzt. Die ebenfalls im Gebäude untergebrachten Vereine „Blauschimmel“ und „Ibis“ werden Halle und Foyer für Veranstaltungen mitnutzen.

Nach zehn Jahren mit immer immer wieder nur halbjährlich verlängerten Mietverträgen in der Theater Fabrik Rosenstraße hat man „nun endlich ein neues Zuhause gefunden“, so Marga Koop, die das Theater mit Wrede betreibt. Die neue Spielstätte biete durch die Möglichkeit langfristiger Anmietung endlich Planungssicherheit. Das alte Gebäude der Theater Fabrik Rosenstraße wird, wie von den Eigentümern lange geplant, abgerissen. Auch das „Theater Wrede“ erhält durch einen Namen ein neues Gesicht. Mit dem Umzug wird es zum „Theater Wrede +“.

www.theaterwrede.de

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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