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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Jugendprojektehaus: Theaterspiel ohne Grenzen

17.08.2011

DONNERSCHWEE Englisch, Spanisch, Italienisch, Deutsch – ein buntes Sprachwirrwarr ist im Internationalen Jugendprojektehaus auf dem Gelände der früheren Donnerschwee-Kaserne zu hören. Dazu ein wildes Gestikulieren, um sich auch notfalls ohne Sprache verstehen zu können.

Jeweils sieben Jugendliche aus Deutschland, Schottland, Italien und Spanien mitsamt deren Gruppenleitern bevölkern derzeit das Jugendprojektehaus und proben ein Theaterstück. Aufgeführt wird es am Donnerstag, 18. August, ab 11 Uhr im Neuen Gymnasium (NGO) und ab 20 Uhr im Jugendprojektehaus (Eingang: Nebentor Schlieffenstraße).

„Das Thema des Theaterstücks ist crossing borders (Grenzen überschreiten)“, so Jörg Kowollik, Leiter der deutschen Gruppe und des Vereins Jugendkulturarbeit. Die Idee dahinter sei das Überwinden von Grenzen, sowohl was den kulturellen Austausch als auch persönliche Grenzen der Teilnehmer angeht. „Wir haben das Thema unter anderem auch deshalb gewählt, weil dieses Jahr das europäische Jahr des Freiwilligendienstes ist“, sagt Kowollik.

Interessant für die Teilnehmer ist es vor allen Dingen, die unterschiedliche Form des Theaters zu sehen. „Ich war zuerst irritiert, weil die Deutschen beim Theater sehr viel mehr mit dem Körper und weniger mit der Stimme arbeiten als die Spanier“, erzählt Juncal Ayuso Román aus Spanien (23). Zum einen hat dies mit den Theatertechniken aus Deutschland zu tun, zum anderen aber auch mit der Sprachvielfalt bei dem Projekt. „Wir haben Szenen, in denen wir so wenig wie möglich sprechen und viel mit dem Körper arbeiten, vor allem auch, damit die Zuschauer dann später verstehen, was wir meinen, ohne dass sie Englisch können müssen“, so Anna Mittelstaedt aus Oldenburg (17).

Die Szenen des Theaterstücks entstehen durch Improvisationstechniken. Insgesamt zehn Tage arbeiten die Teilnehmer in Kleingruppen zusammen und erstellen Szenen, die dann später in der großen Gruppe zusammengeführt werden. „Wir haben jeden Tag vormittags und nachmittags Zeit für die Kleingruppe“, so Anna Mittelstaedt. Dazu kommen jeden Morgen noch Sprachspiele, damit die Teilnehmer auch etwas von den anderen Sprachen aufschnappen können. Abends gibt es Ländervorstellungen, die von den Teilnehmern selbst erstellt werden. Neben der Vorstellung gibt es von einer anderen Gruppe einen Sketch über die Vorurteile des vorgestellten Landes und traditionelles Essen.

Begonnen hat der Austausch im Jahr 1996 unter Leitung des Vereins Jugendkulturarbeit. „Zuerst hatten wir nur einen Kontakt nach Polen, danach waren wir auf einem Treffen in Lettland und fanden weitere Kontakte“, so Kowollik. Mittlerweile hat der Verein zehn Partnerländer, einer der Partner ist Südafrika, die restlichen neun kommen aus der EU.

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