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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Tito und seine Wüstenrocker heizen Kulturetage auf

11.08.2016

Oldenburg Als Tito Larriva zum ersten Mal in Oldenburg weilte, wurde Ende Oktober 2000 gerade die Weihnachtsbeleuchtung aufgehängt. Doch trotz kühler Witterung tropfte es in der rappelvollen Kulturetage von Decken und Wänden – das Konzert, das Tito & Tarantula damals ablieferten, war extrem schweißtreibend. Nun ist es Hochsommer 2016, und die mexikanischen Wüstenrocker kommen zum wiederholten Mal nach Oldenburg. Warm wird es am 19. August ab 20 Uhr in der Kulturetage wohl erneut werden.

Tito Larriva mag seit der Premiere seiner Band an der Hunte älter geworden sein, leiser mag es der inzwischen 63-jährige Sänger und Gitarrist aber nicht. Die Gruppe, zu der derzeit Lolita Lynn (Bass), Peter Atanasoff (Gitarre), Allysa Grace (Percussion), Marcus Praed (Orgel) und Schlagzeug-Original Johnny Vatos Hernandez gehören, hat sich auf ein modern arrangiertes „Best of“-Programm aus 24 Jahren Tito & Tarantula-Geschichte spezialisiert. Neues Material vermisst man bei Larriva zwar seit der CD „Back into the Darkness“ von 2008, dafür wurden im vergangenen Jahr das Erfolgsdebüt „Tarantism“ (1997) sowie die Archivausgrabung „Los Tarantism“ herausgebracht, auf CD und auch auf der Bühne.

Im Mittelpunkt steht wie immer schon der mächtige Gesang Larrivas und sein flirrendes Gitarrenspiel, das den Songs mehr als nur eine Ahnung von Wüstenhitze verleiht. Zumal stets die Erinnerung an den Vampirwestern „From Dusk Till Dawn“ nahe ist, für den Larriva einen Teil der Filmmusik komponiert hatte und in dem die Band auftrat. Lieder wie „After Dark“ und „Angry Cockroaches“ wurden dadurch (und durch die auf dem Horrorstreifen basierende TV-Serie Jahre später) zu Klassikern der Rockmusik.

Für Larriva war die Zusammenarbeit mit „Dusk“-Regisseur Roberto Rodriguez ein Glückfall. „Das hat uns Türen geöffnet“, meint der Musiker und Schauspieler, der inzwischen auch für Hollywoodstars wie Johnny Depp, Sean Penn oder Antonio Banderas Filmmusiken schreiben konnte. Eine der geöffneten Türen wird am 19. August die zum großen Saal der Kulturetage sein.

Klaus Fricke
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