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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Toleranz trifft auf Eleganz

30.03.2016

Oldenburg Vielfalt, Toleranz und Akzeptanz von Homosexualität – dafür steht der Christopher Street Day (CSD) in Oldenburg. Dass er auch gleichbedeutend mit Eleganz und hochklassiger Kunst sein kann, zeigt die CSD-Gala bereits seit ihrer Premiere im Jahr 2013 in der Weser-Ems-Halle. Seit dem Wechsel ins Staatstheater hat sich das Gesicht der Gala gewandelt. Sie ist festlicher geworden, „jedoch nicht steif“, betont CSD-Sprecher Kai Bölle. Die Neuauflage in diesem Jahr wird am Sonnabend, 28. Mai, ab 20 Uhr als „Nacht unter dem Regenbogen“ im Kleinen Haus des Theaters gefeiert.

Solidarität

Generalintendant Christian Firmbach verspricht „theatrale Solidarität“. So stellt der Gastgeber nicht nur sein Haus zur Verfügung, sondern lässt zahlreiche Mitglieder des Opernensembles mitwirken, unter anderen Sopranistin Valda Wilson, Mezzosopranistin Melanie Lang und Countertenor Leandro Marziotte, der derzeit in Händels „Xerxes“ auf der Bühne steht.

Als Moderator fungiert mit Felix Schrödinger ebenfalls ein Mitglied des Staatstheaters. Eigentlich Regieassistent, durfte der gebürtige Niederbayer schnell sein erstes eigenes Projekt am Staatstheater verwirklichen. Die „Scary Opera“ wurde ein großer Erfolg und begeisterte ihre Zuschauer. Dass Schrödinger nicht nur hinter den Kulissen, sondern auch auf der Bühne ein großes Talent besitzt, will er bei der CSD-Gala beweisen.

Als weitere Künstler haben zugesagt: „Sweet Sugar Swing“ und Artistin Vanessa Lee. Die drei Ladys von „Sweet Sugar Swing“ – Mary Kehl, Christina Meyer-Baak und Annie Heger – lassen mit viel Charme, Witz und einem Schuss Erotik vergangene Zeiten wie die Swingin’ 30er und 40er Jahre und die Rockin’ 50er Jahre aufleben. Was andere auf dem Kopf tragen, wirbelt Vanessa Lee durch die Lüfte. In ihrer Hut-Jonglage verbindet sie Elemente der klassischen Jonglage mit modernem Tanz und fügt dem Ganzen noch eine Eigenkreation „Hut-Antipoden“ (Jonglieren mit den Füßen) hinzu.

„Die CSD-Gala zeigt, dass Gleichberechtigung vielfältig ist. Vor allem, dass der stereotype Gedanke an Dragqueens und Travestie zu kurz gedacht ist. Der Abend soll irgendwie anders und doch so normal sein“, kündigt Kai Bölle an.

Krogmann ist Schirmherr

An seiner Seite weiß er Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, der die Schirmherrschaft übernommen hat. „Nicht nur wegen des unterhaltsamen Abends, sondern vielmehr weil ich das unermüdliche Engagement des Vereins Lesben- und Schwulentag Nordwest als einen wichtigen Beitrag für Aufklärung und Integration sehr schätze“, betont Krogmann. Er hofft, dass viele Menschen ein Zeichen für die Akzeptanz und Gleichberechtigung von Schwulen, Lesben, Bi- und Transsexuellen setzen wollen und zur Spendengala kommen.

Zwei Spendenengel werden in der Pause und nach der Gala beim After-Show-Büffet durch das Publikum schweben und auf leichte Herzen und schwere Brieftaschen hoffen. Sämtlicher Gewinn der CSD-Gala fließt in die Finanzierung des CSD Nordwest und der damit verbundenen Projekte. Der Christopher Street Day wird in Oldenburg am 18. Juni mit einer Demo und einem Kulturfest gefeiert.

Karten (inklusive Büffet) sind für 15 Euro an der Theaterkasse erhältlich.


     tickets.staatstheater.de 
Stephan Onnen Redakteur / Redaktion Oldenburg
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