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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Ein Bisschen Freigang In Oldenburg: Überraschungs-Menü mit „Krustenbraten“

19.05.2016

Oldenburg Vor wenigen Tagen verkündete die Kulturetage offiziell bei ihrer Pressekonferenz zum Kultursommer, dass es den „Freigang“ hinter der Lambertikirche dieses Jahr nicht geben wird. Nun will das Kollektiv, das sonst den „Freigang“ gestaltet hat, unter dem Namen „Lebenslänglich Krustenbraten“ mit einer „Guerilla-Kultur für Oldenburg“ weitermachen. Daniel Tronnier, einer der Kulturaktivisten, beschreibt das Kollektiv als Netzwerk von Idealisten, die von dem inneren Antrieb geprägt sind, etwas auf die Beine zu stellen. „Diesen Geist wollten wir nicht verpuffen lassen.“

Dass der „Freigang“ dieses Jahr entfällt, war inoffiziell länger bekannt. Bereits vor drei Monaten stand fürs Kollektiv fest, auf jeden Fall weiterzumachen. „Es ist keine Trotzreaktion, sondern kommt aus einem positiven Gefühl heraus“, betont Tronnier. Er und sein Mitstreiter Christian Hansen rechnen Kulturetagenchef Bernt Wach hoch an, dass er eigene Versäumnisse eingeräumt und die Verantwortung übernommen hat. „Da gehört schon viel Courage zu“, so Tronnier. Wach erklärte selbstkritisch, dass er nicht rechtzeitig nach finanziellen Möglichkeiten gesucht habe. Die Infrastruktur des „Freigangs“ wurde seit 2013 von der Kulturetage übernommen. Die Stelle der Mitarbeiterin, die für die Akquise zuständig war, hätte aufgestockt werden müssen.

„Die konkreten Aktionen werden kurzfristig gemäß des Guerilla-Charakters angekündigt. Es wird mehrere dezentrale Aktionen geben“, sagt Hansen. Etwa einen Poetry-Slam im Park, ein Radio-Picknick, Open-Air-Kino und diverse Musik- und Kunstbeiträge. Zum ersten Mal wird „Lebenslänglich Krustenbraten“ beim Christopher Street Day am 18. Juni mit einem Fahrradschiff und einem DJ, der historische Klangcollagen zur „Gay-Rights-Bewegung“ einmischt, in Erscheinung treten. „Der CSD steht wie wir für Freiheit und Aktivismus“, begründet Tronnier. Auch beim ersten Lebenszeichen des Oldenburger Freifeldfestivals, dem „Freifeld Jurten“ im Cäcilienpark (hinter dem Staatstheater) vom 20. August bis 3. September, wird sich das Kollektiv beteiligen. Freifeld und „Freigang“ sind nicht identisch.

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Das Kollektiv arbeitete beim Freigang komplett ehrenamtlich und versteht sich als nicht-kommerzielles Projekt, das die junge Oldenburger Kunst- und Kulturszene präsentieren möchte. „Wenn junge Leute merken, was es für interessante Bands und Projekte in der eigenen Stadt gibt, ist das einfach toll“, so Tronnier über seine Motivation.

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