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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Veranstaltungen gehören auf Schlossplatz

26.07.2016
Betrifft: „Kompromiss entschärft Lärm-Konflikt“ (NWZ vom 19. Juli) 

Liebe NWZ: In zwei Überschriften das Wort „Lärm“ mit all seinen negativen Assoziationen – dabei geht es um Musik, Tanz, Theater, Kultur auf einem öffentlichen Platz mit überwiegend „umsonst und draußen“ Angeboten, die Ausdruck urbanen Lebens sind! Im Text wird dann ungeprüft die Behauptung abgedruckt, dass viele Menschen am Schlossplatz wohnen, ohne die geringste Angabe, was das in Zahlen bedeutet! Bitte nur einmal umschauen, hinter wie vielen Fenstern am Schlossplatz abends Licht brennt. Hinter sehr, sehr wenigen! Und die wussten, wo sie hinziehen!

Nein, auf den Schlossplatz gehören öffentliche Veranstaltungen, es gibt wenig Alternativen. Der Waffenplatz ist kleiner, der Pferdemarkt hat nicht (...) das Flair. Der Schlossplatz ist nun einmal der zentrale öffentliche Platz für derartige Veranstaltungen in Oldenburg. Für das urbane Leben, für eine attraktive Stadt sind derartige Plätze ungemein wichtig (....). Eine Interessenabwägung muss das enorme Interesse Zehntausender Oldenburger berücksichtigen, sonst darf man nicht von einem „Kompromiss“ reden, dann ist von einem Diktat, von der Durchsetzung von Partikularinteressen einiger weniger zu sprechen.

Liebe Kulturetage, liebe Veranstalter, lasst euch nicht zu „faulen Kompromissen“ verleiten. Ich glaube, die weitaus meisten Oldenburger wollen den Kultursommer, fröhlich, laut – und auf dem Schlossplatz und umzu.

Rüdiger Härtlein
Oldenburg

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