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Aktualisiert vor 7 Minuten.

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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Premiere: Verlockungen in opulentem Klang

05.05.2012

OLDENBURG „Die Versuchung des Heiligen Antonius“ ist keine Heiligengeschichte, auch wenn der Titel dies vermuten ließe. Vielmehr handelt es sich dabei um die Uraufführung einer rauschenden Oper – und einer vergnüglichen Schauspielszene – im Großen Haus des Staatstheaters.

Die inhaltliche Vorlage liefert der gleichnamige szenische Roman von Gustave Flaubert (1874). Fast 30 Jahre arbeitete Flaubert an seinem Lebenswerk. Es quillt über vor Dämonen, Göttern, lustvollen Geschöpfen, weltlichen Verlockungen und ungeheuerlichen Wesen. In einer rasanten Traumabfolge wollen sie den Heiligen Antonius, diesen christlichen Eremiten in der ägyptischen Wüste, in Versuchung führen.

Ein Produktionsteam aus Stipendiaten der „Akademie Musiktheater Heute“, einem Förderprogramm der Deutschen Bank Stiftung, hat sich des Stoffes angenommen, ihn kräftig gekürzt und vertont. Von Seiten des Staatstheaters ist „Die Versuchung des Heiligen Antonius“ üppig besetzt. Zu den Mitwirkenden zählen das Oldenburgische Staatsorchester, Opernsolisten, der Opernchor, ein Vokalensemble aus Chormitgliedern sowie Schauspieler und Statisten.

„Die Komposition von Ulrich Kreppein ist ein opulentes Klangbad mit einer großen Bandbreite an musikalischen Charakteristika“, beschreibt Dramaturg Sebastian Hanusa. Von Barock bis Bigband, von Richard Strauss bis Helmut Lachenmann, von Massenszene bis Kammermusik – sämtliche Mittel eines großen Orchesters werden ausgeschöpft. Lennart Dohms (im Wechsel mit Barbara Kler) übernimmt die musikalische Leitung in der Premiere. „Die größten Verlockungen, denen Antonius ausgesetzt ist, sind Wissen und Erkenntnis“, resümiert Sebastian Hanusa. So gesehen, spinnt der Dramaturg den Faden weiter, sei die Oper selbst auch eine Versuchung, der sich die Zuhörer – dem Heiligen Antonius nicht unähnlich – hingeben oder entziehen können.

Zu den Mitwirkenden zählen: Paul Brady (Antonius), Michael Pegher, Peter Felix Bauer, Henry Kiichli, Inga-Britt Andersson, Kammersängerin Marcia Parks, René Schack und René Oley.

 @ Alle Theaterkritiken unter http://www.NWZonline.de/theater

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