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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Viele Wünsche an neues Museum und dessen Architektur

02.04.2019
Betrifft: „Architekten stellten sich hinter Museum“ (NWZvom 16. März), und „Hängepartie beim Stadtmuseum“ mit Kommentar „Was für ein schwaches Bild“ von Christoph Kiefer (NWZ vom 21. März)

Auf ihrer Mitgliederversammlung haben die Künstlerinnen und Künstler des BBK-Oldenburg den Neubau des Stadtmuseums ausdrücklich begrüßt. Da ein solcher Ort Teil der umgebenden Kulturlandschaft ist, sollte hier regionale Kunst einen festen Standort erhalten. Die Sammlung des Gründers Theodor Francksens ist der Grundstock und das Vermächtnis des Stadtmuseums. Ohne sie gäbe es kein Stadtmuseum und keine Villen. Wir sind sicher, dass wechselnde Ausstellungen mit zeitgenössischen Aspekten aus allen Sparten der bildenden Kunst das Museum bereichern und den Ort lebendig halten werden im Sinne Theodor Francksens. (...)

Mit regionaler bildender Kunst wird das neue Stadtmuseum auch langfristig ein anregender Ort (...). Das zeigen die vielen gut besuchten Ausstellungen mit regionalen Künstlerinnen und Künstlern in der Vergangenheit. (...)

Neben den geplanten interaktiven Erlebnismodulen für Stadtgeschichte wünschen wir uns auf der 3. Etage eines neuen Stadtmuseums die echte, unmittelbare und nicht zu ersetzende Begegnung mit Originalen der bildenden Kunst aller Sparten. Eine solche Ausstellungsfläche könnte gemeinsam mit der Artothek in der 3. Etage des Museums bespielt werden.

Martina van de Gey,Vorstand BBK-Oldenburg
Oldenburg

(..) Der CDU und den Grünen werfen Sie eine Hängepartie beim Beschluss zum vergleichsweise jungen Projekt Museumsneubau vor, weil die Fraktionen darauf pochen, eine brauchbare Prognose für die Betriebskosten von der Stadtverwaltung zu erhalten. (...) Bis heute aber liegt nicht einmal ein Energiekonzept für den 17-Millionen-Euro-Bau vor. Beim Bäderkonzept hätte die CDU ja schließlich auch nicht nachgefragt, monieren Sie (...). Stimmt aber nicht! Siehe dazu Ihre Berichterstattung vom 13. Dezember und Anfang des Jahres. Doch selbst wenn Sie in der Sache richtig lägen und beide von Ihnen gescholtenen Fraktionen fehlgingen, würde ich Ihre Wortwahl dennoch als völlig unangemessen betrachten.

Dr. Andreas van Hooven
Oldenburg

Wer Architektenwettbewerbe gewinnen will, muss sich nach dem Trend und Erfolg, weniger örtlichen Gegebenheiten, richten. Daher gleichen sich die Entwürfe aufs Haar; die massiv klobige Architektursprache ist überall im Trend. Daher hat eine Jury keine andere Wahl, als aus zumeist Klötzen unter Klötzen auszuwählen, den besten Klotz zu prämieren und ihn als „sensibel“ anzupreisen. Und die Politiker plappern zumeist solches Hochjubeln und Schönreden von Massiv-Architektur auch noch nach.

Wenn sich nun der „neue Baukörper“ des Stadtmuseums der Darstellung des BDA zufolge „im Kontext der großmaßstäblichen städtebaulichen Situation mit heute vorhandener und zukünftiger massiver Gebäudekomplexe behaupten muss“, so kann er das doch nur durch eine analog massive Gebäudestruktur bewerkstelligen. Und das ist dem Siegerentwurf deutlich anzusehen. Nur, wie soll sich die hiergegen de facto „sensible und elegante Fassadengestaltung“ des Horst-Janssen-Museums im Kontext des künftig großmaßstäblichen, massiven Stadtmuseums behaupten, hinter das sich die Architekten stellen? Ein Wahrzeichen Oldenburgs wird sprichwörtlich zugeklotzt. (...)

Axel Spellenberg
Worpswede

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