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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

STADTGESCHICHTE: Vom Rosenplatz und anderen Fundstücken

06.12.2008

OLDENBURG Das Bildarchiv des Isensee-Verlags in Sachen Oldenburger Stadtgeschichte muss gewaltig sein. Und es birgt für den, der sich an den noch nicht geordneten Teil wagt, eine Fülle von Überraschungen. Dieter Isensee, Seniorchef des Verlags, und Autor Michael P. Hopp haben dieses Wagnis zum zweiten Mal unternommen – und diejenigen Oldenburger mit Sinn für Vergangenes profitieren davon. An diesem Freitag ist der zweite Band von „Straßen und Plätze in Oldenburg“ erschienen.

Nach dem ungeahnten Verkaufserfolg des ersten Buches vor Jahresfrist sind die beiden erneut „tief in unseren Bildfundus“ (so Verleger Florian Isensee) gestiegen und haben sich diesmal vor allem um die fotografische Aufarbeitung der Innenstadt-Geschichte gekümmert. Dieter Isensee war dabei der Forscher mit dem scharfen Gedächtnis: „Wer weiß denn heute schon, dass der Platz vor der Hauptpost einst Rosenplatz hieß“, staunt Autor Hopp immer noch.

Staunen darf auch der Betrachter des Buches – über die Anekdoten und Anmerkungen, mehr aber noch über die Bilder mit hohem Seltenheitswert. „Man kennt die Straßen und fühlt sich dennoch in eine ganz andere Gasse versetzt“, findet Florian Isensee und zeigt auf die Aufnahme vom Rathausdachboden aus in die Lange Straße hinein (1955), auf Bilder der schmuddeligen Bergstraße (1960), vom imposanten Kaufhaus Gehrels (1950, später Neckermann-Haus) oder vom ersten Umbau der Lappan-Kreuzung (Mitte 60er Jahre).

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Eine Stadt im Wandel breitet sich vor dem Leser aus, die sich erst spät ihrer eigenen Historie erinnerte und sie nun (z.B. bei Gebäuden) schützt. „Die Sicht auf die städtische Vergangenheit schärft den Blick auf die Gegenwart“, betont Michael Hopp, der in seinen Bildbeschreibungen auch Kritik verteilt. „Die Fotos allein würden solch ein Buch wohl nicht tragen“, ist Florian Isensee damit einverstanden, „sie brauchen erklärende Texte.“ Diesem neuen Bild/Wort-Band kommt dies zupass.

Klaus Fricke
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