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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Vom Stadtgespräch zum Buch

30.09.2008

OLDENBURG Es ist ungefähr ein Jahr her, da waren die Ausgrabungen des Heidenwalls an der Holler Landstraße das Stadtgespräch schlechthin. Knapp zwölf Monate später (nach archäologischem Zeitmaßstab extrem kurz) ist das Stadtgespräch zum Buch geworden: Am Montag wurde die Publikation „Der Heidenwall in Oldenburg“ (Isensee-Verlag, 8 Euro) als neue Folge der „Wegweiser zur Vor- und Frühgeschichte“ vorgestellt.

Der Autor, Archäologieoberrat Dr. Hans-Wilhelm Heine, hat es auf den 48 reich bebilderten Seiten geschafft, wissenschaftlich und allgemeinverständlich zugleich zu beschreiben, welche historische Sensation damals in einer Notgrabung und unter erheblichem Zeitdruck freigelegt wurde, welche Folgerungen die Historiker daraus ziehen können, und was mit der Ringwallanlage (deren innerer Ring neuesten Erkenntnissen zufolge aus Holz besteht, das im Jahr 1032 oder im Winter 1033 geschlagen wurde) geschehen wird.

„Es wird alles genauestens erfasst und konserviert“, betont Landesarchäologe Dr. Henning Haßmann, „das Material wird uns auf lange Sicht Fragen beantworten können, von denen wir noch nicht wissen, dass wir sie stellen werden.“ Die Forschungsgruppe Heidenwall und ein Forschungsantrag sollen dafür sorgen, dass Oldenburgs Frühzeit weiterhin ein Thema für Archäologen und Historiker sein wird. Vorgesehen ist unter anderem eine teilweise Rekonstruktion im Stadtmuseum.

Die Heidenwall-Publikation als Beitrag der Niedersächsischen Denkmalpflege zur 900-Jahre-Feier der Stadt freute auch Kulturminister Lutz Stratmann. Er sei „glücklich über die schnelle und bürgernahe Weitergabe der bisher gewonnenen Erkenntnisse aus der Grabung“, erklärte er. Eine „allgemeine Akzeptanz und Begeisterung über die fachwissenschaftliche Arbeit“ sei „Grundlage für eine erfolgreiche Arbeit in der Denkmalpflege“.

Klaus Fricke
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