• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
Von der Leyen wird neue Kommissionspräsidentin
+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 34 Minuten.

Abstimmung Im Eu-Parlament
Von der Leyen wird neue Kommissionspräsidentin

NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Vom Wert des Lebens – Euthanasie im Naziregime

21.01.2017

Oldenburg Wann verliert das Leben seinen Wert? Wie wollen wir sterben? Wer entscheidet darüber?

Das Kulturbüro der Stadt lädt anlässlich des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am Freitag, 27. Januar, zu verschiedenen Veranstaltungen im Rahmen der Reihe Living History ein. In Kooperation mit dem Gedenkkreis Wehnen ist ein Programm zur Euthanasie im Nationalsozialismus mit Bezug zur aktuellen Debatte um Sterbehilfe entstanden.
Am Mittwoch, 25. Januar, stellen Schülerinnen und Schüler des Herbartgymnasiums im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, die Ergebnisse ihrer Auseinandersetzung mit der Euthanasie in Oldenburg während des Nationalsozialismus vor. In der Präsentation „Auf einmal ist Geschichte so nah!“ geben sie ab 10 Uhr Einblicke in ihre Beweggründe und Erkenntnisse.
Zum Holocaust-Gedenktag am Freitag, 27. Januar, wird der Historiker Dr. Thomas Beddies im Kulturzentrum PFL über „Die Verbrechen an Kindern in der NS-Zeit“ sprechen: Bis 1945 fielen 10 000 Kinder und Jugendliche der „Kinder-Euthanasie“ zum Opfer, 5000 von ihnen wurden allein in eigens für die Tötung geschaffenen „medizinischen“ Einrichtungen ermordet. Beginn des Vortags mit dem stellvertretenden Leiter des Instituts für Geschichte und Ethik in der Medizin an der Berliner Charité ist um 19 Uhr.
Am Dienstag, 31. Januar, wird der Psychologe Dr. Michael Wunder im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, „Von der NS-Euthanasie bis zur aktuellen Debatte um Sterbehilfe“ sprechen. Nach dem Vortrag um 19 Uhr wird das ehemalige Mitglied des Deutschen Ethikrates mit dem Historiker Dr. Ingo Harms diskutieren. Dr. Michael Wunder leitet das Beratungszentrum der Evangelischen Stiftung im hamburgischen Alsterdorf – eine Einrichtung für Menschen mit Behinderung.
Mit einer Sondervorführung der ZDF/Arte-Produktion „Ich werde nicht schweigen“ von Regisseurin Esther Gronenborn endet die Veranstaltungsreihe am Mittwoch, 1. Februar. Der Film erzählt die Geschichte der Kriegswitwe Margarete Oelckers, die als Insassin der Heil- und Pflegeanstalt Wehnen die Geschichte dieses Ortes im Nationalsozialismus entdeckt. Beginn ist um 19 Uhr im Casablanca-Kino an der Johannisstraße 17. Der Eintritt ist frei. Im Anschluss diskutieren die Regisseurin und Ingo Harms über die Euthanasie im Nationalsozialismus, das Leinwandwerk und die Dreharbeiten in Wehnen.
Als Medienpartner der Reihe Living History begleitet der Lokalsender Oeins die Veranstaltungen: Am Mittwoch, 25. Januar, 18 Uhr, beschäftigt sich die Sendung Masl Tov mit den Erfahrungen von Schülern und Lehrern bei der Projektarbeit.

Am Samstag, 4. Februar, um 13 Uhr und am Donnerstag, 9. Februar, um 18 Uhr dokumentiert Thomas Kleinspehn die einzelnen Veranstaltungen in der Sendung „Living History – Vom Wert des Lebens“ auf Oeins (UKW 106,5 und im Kabel).

Am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus wird seit 1996 bundesweit der deutschen Vergangenheit gedacht.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.