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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Lesung: Wenn der Wecker einmal klingelt

29.05.2010

OLDENBURG Es geht ein Mörder um in der Landesbibliothek. Ein Mörder? Nein, gleich zehn böse Buben haben sich in dem großen Gebäude am Pferdemarkt versteckt – und ob sie alle geschnappt werden, ist mehr als fraglich.

Die Kommissare haben nämlich nur sechs Minuten Zeit, um den Fall aufzuklären – so lange dauert der Auftritt der zehn Krimi-Autorinnen, die an der 1. „Ladies’ Crime Night“ am Freitag, 4. Juni, ab 19 Uhr in der Landesbibliothek stattfindet. Anlass für die ungewöhnliche Lesung mit Wettbewerbscharakter ist das Jahrestreffen der „Mörderischen Schwestern“, das diesmal in Oldenburg stattfindet. Birgid Böseler und Natascha Manski nutzten ihr Heimrecht, um den Mitgliedern dieser Vereinigung deutschsprachiger Krimiautorinnen zum fröhlichen „Krieg der Kugelschreiber“ anzustiften.

Neben Böseler und Manski treten Angelika Griese (Bremerhaven), Alexa Stein, Kathrin Wischnath, Martina Jansen (alle Bremen), Christiane Franke (Wilhelmshaven), Ulrike Barow (Baltrum), Heidrun Weitz (Apen) und Eva Almstädt (Lübeck) gegen den Wecker an (der nach sechs Minuten jede Lesung abklingelt).

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Neu ist das Konzept zwar nicht, weiß Natascha Manski, aber Nervenkitzel und Spannung verspricht es allemal. „Wenn es so richtig spannend wird, können sechs Minuten ganz schön kurz sein – für die Autorin wie für die Zuhörer“, weiß die Krimiautorin.

Birgid Böseler kennt das Vorlesen gegen den Wecker bisher nur aus der Zuschauer-Perspektive. „Sehr spannend“, lautet aber auch ihr Urteil. „Schön ist, dass man in kurzer Zeit die Vielfalt stilistischer Ausdrucksformen im Krimibereich kennenlernen kann.“

Die beiden Oldenburgerinnen, die den Abend in der Landesbibliothek auch moderieren werden, haben ihre Geschichten für die Lesung schon ausgewählt. „Gar nicht so einfach, für diesen kurzen Vortrag das richtige Stück zu finden“, hat Birgid Böseler bemerkt. Sie hat sich für eine ihrer kurzen Oldenburg-Geschichten entschieden; „Alte Tanten“ beginnt auf dem Kramermarkt. Natascha Manski sucht derweil den Mörder in der Wesermarsch: „Die letzte Fahrt“ dreht sich um das Ende einer Weser-Fähre.

Auch wenn die Lesung „Ladies’ Crime Night“ heißt – Männer sind im Publikum sehr willkommen. „„Falls sie es denn aushalten, dass in vielen Kurzkrimis Geschlechtsgenossen – allerdings meist sehr unangenehme – auf raffinierte Art ins Jenseits befördert werden.“

Karten in der Landesbibliothek (Tel. 799-28  00) oder in der Buchhandlung Bültmann & Gerriets, Tel. 92 49 40.

Klaus Fricke
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