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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

KULTURSOMMER: Wenn ein Kampfhahn gegen eine Katze antritt

18.07.2005

OLDENBURG OLDENBURG - „Oper hat nichts mit Opa zu tun, sondern ist eine gesungene Geschichte.“ Das wissen Carlotta und Marylin ganz genau, sind sie doch große Opernstars. Carlotta und Marylin sind Nina Pohovski und Andrea Voermann (die Clowns der Oldenburger Kinderklinik), und besonders viel haben die beiden Grazien eigentlich nicht gesungen. Eine Geschichte wurde aber dennoch erzählt – und zwar auf höchst humorvolle Weise. Denn Pohovski und Voermann sind – für jeden sofort an den roten Pappnasen zu identifizieren – Clowns.

Zu erleben waren die beiden am Sonnabend im Rahmen des Kultursommers, und die Adressaten von „Zwei Superstars, eine Katze und ein Suppenhuhn“ waren vor allem Kinder, für die es unter dem sommerlichen Blätterdach des Schlossgartens viel zu Lachen gab. Denn die Art, in der Pohovski und Voermann ihre Clownerien mit Sprache, Gestik und Bewegung, besonders aber mit einer gehörigen Portion spontaner Situationskomik betrieben, war witzig und gekonnt. Auch das Publikum kam dabei nicht zu kurz und wurde immer wieder in das Geschehen einbezogen. Eingebettet haben die beiden ihre Künste in einen „Opernstoff“, der für sich schon Grund zum Lachen war: Erzählt wurde die Geschichte von Rocky, dem mutigen Kampfhahn, der das Land der Königin von der bösen Katze befreien sollte. Doch der Plan geht gründlich daneben, denn letztlich war’s die Katze, die den vermeintlichen Helden-Hahn um die Ecke bringt.

Weil eine solche Opernhandlung nun einmal eine „gesungene Geschichte“ ist und Musik einfach dazu gehört, griffen die beiden Diven auf Hilfe von Außen zurück. Mit dem „ensemble six“ – einem Pianisten und fünf Sängern, die im Stile der Comedian Harmonists alte Schlager zelebrierten – erhielten sie sie Unterstützung auf hohem Niveau. Am Anfang wie zufällig aus dem Publikum gefischt, erwies sich die muntere Herrenriege als klingend formidable und humorig feinsinnige Unterstützung. Nicht zuletzt an ihnen lag es, dass es in diesem Familienkonzert für Jung und Alt viel zum Schmunzeln gab.

Die Eintrittspreise für das Familienkonzert waren allerdings alles andere als familienfreundlich. Für die knapp einstündige Darbietung mussten Erwachsene an der Tageskasse 11,50 Euro und Kinder 5,75 Euro zahlen. Eine vierköpfige Familie wurde somit mit 34,50 Euro zur Kasse gebeten.

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