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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Filmbiografie: Wie drei Mathematikerinnen die Nasa aufmischten

15.04.2017

Oldenburg Es ist ein Film, der auf leisen Sohlen zum Erfolg geschlichen ist: Über Wochen waren die „Hidden Champions“ (Unerkannte Heldinnen) im Cine k im Bahnhofsviertel ausverkauft. Durch Mund-zu-Mund-Propaganda, über alle sozialen Netzwerke und sogar auf der Homepage des Studienganges Female Entrepreneurship der Universität hieß es: „Unbedingt ansehen.“

Nicht nur, aber vor allem Frauen begeistern sich für die Mutmacherinnen-Geschichte aus den sechziger Jahren, die erst jetzt – 50 Jahre später – im Film aufscheint und die drei afro-amerikanischen Frauen weltberühmt macht: „Hidden Figures“ ist die bislang noch nie erzählte Geschichte von Katherine Johnson, Dorothy Vaughn und Mary Jackson. Sie arbeiteten in Zeiten der Rassentrennung bei der Weltraumorganisation Nasa und zählten zu den brillantesten Köpfen innerhalb einer der größten Unternehmungen in der Geschichte der Menschheit: Letztlich haben die drei hochbegabten Mathematikerinnen maßgeblich dazu beigetragen, dass der Astronaut John Glenn 1962 in die Umlaufbahn geschickt werden konnte. Der echte Mercury-Astronaut Glenn (1921-2016) starb kurz vor der Premiere, hatte das Film-Vorhaben aber noch mit positiven Wünschen in die Weltbahn geschickt.

Dieses visionäre Frauen-Trio – gespielt von Taraji Henson, Octavia Spencer und Janelle Monáe – überschritt jegliche Geschlechts- und Rassengrenzen und setzte sich in der männerdominierten Raumfahrtszene mit Humor und Kampfgeist durch. Noch heute inspirieren die Frauen dazu, an den eigenen Träumen trotz aller Widerstände festzuhalten. Sie sind aber auch fulminante Vorbilder dafür, dass Frauen in naturwissenschaftlich-mathematischen Fächern – heute als MINT-Bereich bekannt – im Verborgenen schon seit Jahrzehnten auch Spitzenleistungen abgeliefert haben.

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Die Komödie kommt dabei nie platt daher, thematisiert die Rassendiskriminierung der 60er ebenso wie die Bedeutung der Weltraumfahrt in jener Zeit für die USA. Weitere Rollen werden von den Stars Kevin Costner und Kirsten Dunst gespielt. Selbst viele der Filmprotagonisten glaubten übrigens, dass der Film auf einer fiktionalen Geschichte beruhe.

Für Casablanca-Geschäftsführer Tobias Rossmann ist der Film nicht nur spannend inszeniert, „sondern gleichzeitig ein leidenschaftliches Plädoyer für eine gleichberechtigte Zukunft“. Er glaubt, dass gerade diese beiden Aspekte zum großen Erfolg der Produktion beigetragen haben.

„Unbekannte Heldinnen“ war in drei Kategorien bei der diesjährigen Oscarverleihung nominiert, darunter auch als „bester Film“.

Während der Feiertage läuft der Film im Casablanca-Kino (Pferdemarkt)am Ostersonnabend (14.45 Uhr) und Sonntag (14.40 Uhr).

Sabine Schicke stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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