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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Wenn der Ex-OB zum Rocker wird

24.03.2014

Oldenburg Zwei Tage „Classic meets Pop“ haben alle Beteiligten geschafft. Wie anders ist es zu erklären, dass das Menü bei der mitternächtlichen Abschlussparty in Nullkommanichts leer gefegt war. Es könnte natürlich auch daran gelegen haben, dass Erfolg hungrig macht: Künstler wie Zuschauer waren mit den zwei Aufführungen des Show-Spektakels in der großen EWE-Arena restlos zufrieden.

Weshalb das Wort „super“ allgegenwärtig war. Sopranistin Inga-Britt Andersson zum Beispiel schwärmte von „super Publikum, super Ort und super Atmosphäre“. Das Goldkehlchen vom Staatstheater war spät nachts noch beeindruckt vom Zusammentreffen der ernsten und der leichten Muse: „Es hat unglaublich Spaß gemacht“.

Schauspiel-Kollege Thomas Birklein pflichtete ihr bei: „Es war mein erstes Classic meets Pop, aber es hat mich sofort in den Bann gezogen. Wobei es völlig egal ist, ob man vor zehn Leuten auftritt oder von 4000 – ich will immer mein Bestes geben.“

Dennoch: Lampenfieber ist Birkleins Sache längst nicht mehr, Aufregung vor dem großen Auftritt verspüren durfte dagegen Nils Kunze: Der junge Trompeter der Oldenburger Schulband „tuneIN“ war wie seine Mitstreiter um Sängerin Lina Ziegler begeistert von den Tagen in der Riesenhalle: „Wir haben ja schon beim Kultursommer vor großem Publikum gespielt, aber das hier ist doch eine neue Dimension. Da bekommst du fünf Minuten bevor es losgeht schon das große Zittern.“ Aber dann ist der Schüler wieder der zukünftige Bühnenfuchs: „Wenn’s losgeht, regiert nur noch die Vorfreude.“

House-Sänger Alek Sandar hat diese erste Phase der Karriere schon hinter sich. Der Oldenburger mit bulgarischen Wurzeln, der seit vier Jahren in New York lebt und arbeitet, freute sich ungemein über seine Rückkehr an die Hunte: „Mir ging das Herz auf, wieder mal hier zu sein“, seufzte er. „Ich wollte den Zuschauern auch unbedingt meinen eigenen Song präsentieren, nichts nachsingen.“

Tenor Stefan Heibach sang nach, wählte dafür aber das Schwerste, was Klassikpop bieten kann: einen Song von Freddie Mercury von der Gruppe Queen. „Ich habe sonst mit Rock nicht so viel zu tun, Queen und Deep Purple reichen mir“, grinste er.

Hardrock ist für Dieter Holzapfel überhaupt kein Thema – der ehemalige Oberbürgermeister und Hobbydirigent möchte gern bei „Classic meets Pop 2015“ zu einer Polka den Taktstock schwingen, „am liebsten zu ,Unter Donner und Blitz‘ von Johann Strauss“. Trotzdem hatte er der abendlichen Rockmusik von Ela Roxx gern gelauscht: „Super Show!“ Das hört man gern bei „Classic meets Pop“.

Sehen Sie auch: Oldenburger Band „tuneIN“ probt für „Classic meets Pop“

Klaus Fricke

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