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NWZonline.de Region

Wo Lebensfreude aus dem Wasser steigt

04.03.2016

Oldenburg Man nehme einen amerikanischen und einen französischen Choreografen, eine Europapremiere und eine Uraufführung, dazu die Oldenburger Ballett-Compagnie und das Staatsorchester. Heraus kommt der Doppelabend „D-Man in the Waters/Generation Y“, der ab Sonnabend im Großen Haus gezeigt wird.

Den ersten Teil des Abends bestreitet die mit dem New York Dance and Performance („Bessie“) ausgezeichnete Choreografie „D-Man in the Waters“. Der „wahre Klassiker des modernen Tanzes“ wurde 1989 von der amerikanischen Tanzlegende Bill T. Jones geschaffen. Janet Wong, stellvertretende künstlerische Direktorin der Bill T. Jones/Arnie Zane Dance Company studierte die Choreografie in den vergangenen Wochen mit den Oldenburger Tänzern und damit erstmals mit einer Compagnie in Europa ein.

Das Stück hatte der Choreograf einem todkranken Tänzer gewidmet, den er im Traum unter Wasser gesehen hatte. Ballettdirektor Burkhard Nemitz, der „D-Man in the Waters“ einst als Gastspiel in Bonn sah, sagt: „Es ist voll ansteckender Lebensfreude und folgt der lebensbejahenden Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy.“ Dieser war erst 16 Jahre alt, als er das Streichoktett Es-Dur komponierte, das nun acht Streicher des Oldenburger Staatsorchesters unter der Leitung von Elias Corrinth spielen werden.

Im zweiten Teil werden die Zuschauer eine Uraufführung von Antoine Jully erleben, zu der das Staatsorchester die fünfte Sinfonie von Malcolm Arnold spielt, besser bekannt als Filmmusik im Kriegsdrama „Brücke am Kwai“ von 1957.

Bei der Einstudierung seiner Choreografie habe er die dramatische Musik im Kopf gehabt, erzählt Antoine Jully. „Sie ist voller Kraft, Emotionen, Freude und Terror. Sie folgt der gleichen Dramaturgie wie meine Choreografie.“

„Generation Y“ ist jener Generation junger Erwachsener gewidmet, die in Zeiten des Friedens groß geworden ist, mit der ganzen Welt vernetzt zu sein scheint und sich von einem Praktikum ins nächste müht. „Die Welt um sie herum verändert sich schnell und sie können niemals langfristig planen“, so Ballettdirektor Nemitz.

Antoine Jully lässt seine Tänzer in Gruppen auftreten, denen er immer wieder den Einzelnen gegenüberstellt. In den beiden öffentlichen Proben konnten sich Zuschauer bereits von der großen Dynamik und Energie von „Generation Y“ ein Bild machen.

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