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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Premiere: Wo zwei Mädchen die Liebe entdecken

31.01.2015

Oldenburg Åmål, so heißt ein schwedisches Dorf im Nirgendwo. Ein Provinzkaff, wie man es überall finden könnte, weit weg vom pulsierenden Leben. In Åmål kennt jeder jeden, nichts bleibt im Verborgenen. Für Teenager wie Agnes und Elin, die sich, das Leben und ihre Liebe zueinander gerade finden, ist das überschaubare Dorfleben zuweilen erdrückend.

Erzählt hat diese Geschichte ursprünglich Lukas Moodysson 1998 in einem Kinofilm. In Deutschland trug dieser den Titel „Raus aus Åmål (Fucking Åmål)“. Für die Bühne wurde der prämierte Stoff längst adaptiert. Das Oldenburgische Staatstheater zeigt ihn jetzt erstmals in einer niederdeutschen Übersetzung von Cornelia Ehlers.

Der Plot dreht sich zwar vornehmlich um junge Leute. „Nix as weg“ sei aber kein Jugendstück, betont Dramaturgin Gesche Gloystein: „Eher Generationen übergreifend.“

In Szene gesetzt wird das Alltagsdrama im Kleinen Haus von Michael Uhl, dem leitenden Regisseur im niederdeutschen Schauspiel. In Produktionen wie „Krabat“ und „Moby Dick“ holte Uhl bereits junge Schauspieltalente erfolgreich auf die Bühne des Staatstheaters.

In „Nix as weg“ setzt er erneut auf den Nachwuchs, der diesmal vor allem aus den hausinternen Jugendclubs kommt, zu denen das niederdeutsche „Platt´n´Studio“ zählt. „Es geht einem das Herz auf, wenn man sieht, was diese jungen Leute auf der Bühne leisten“, freut sich Michael Uhl und betont: „Es ist etwas Besonderes, dass unsere Spieler genauso jung sind wie die Figuren, die sie darstellen, und trotzdem schon ein paar Jahre Bühnenerfahrung haben.“

Dies sind allen voran Fenna Benetz (17) und Neele Rowold (18), die die beiden Hauptfiguren Agnes und Elin spielen. An ihrer Seite stemmen weitere sieben junge Menschen den zweistündigen Abend inklusiv einer Pause. Die Erwachsenen vertreten lediglich Petra Bohlen als Mutter und Alf Hauken als Vater.

Regisseur Michael Uhl will das Stück mit jugendlicher Energie auf die Bühne bringen mit allem, was dazu gehört: Handys, Soziale Netzwerke, angesagte Musik und viel Schwung. Maria Walser, ehemalige Tänzerin am Haus, hat mit den Darstellern deshalb an deren Körperarbeit gefeilt, die dort einsetzten soll, wo die Sprache versagt. Für Michael Uhl übrigens ein Grund mehr, dass auch junge Zuschauer, die des Plattdeutschen nicht mächtig sind, sich das Stück ansehen: „Wir versuchen immer die Hürden flach zu halten, was die Verständlichkeit angeht“, bekräftigt er.

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