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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Worte machen die Musik beim Frauentag im PFL

28.07.2014

Oldenburg Der Veranstaltungssaal füllt sich allmählich. Man hört Getuschel, vereinzelt klirren Kaffeetassen. Die Laute verstummen als Landeskirchenmusikdirektorin Beate Besser mit eindringlicher, heller Stimme zum ersten Lied ansetzt. Die Teilnehmerinnen, die sich am Sonnabend im PFL beim Frauentag der evangelisch-lutherischen Kirche zum Programmpunkt „Musik und Bewegung“ zusammengefunden haben, stimmen mit ein und stehen auf. Nun soll im Kanon gesungen werden. Nach dem zweiten Anlauf haben die Sängerinnen den Dreh raus. „Ich bin so lange mit Gruppen unterwegs und das hat noch nie geklappt“, zeigt sich die 50-jährige Musikdirektorin beeindruckt. Applaus setzt ein.

Im Zweijahrestakt organisiert die Arbeitsgemeinschaft „Frauenarbeit“ der evangelisch-lutherischen Kirche in Oldenburg ihren Frauentag mit wechselnden Themenschwerpunkten. Bei der mittlerweile achten Auflage ging es darum, sich in gemeinsamen Veranstaltungen und Workshops der Bedeutung von Sprache zu nähern. Am frühen Sonnabendvormittag hatte die Oldenburger Oberkirchenrätin Annette-Christine Lenk das Tagesprogramm mit einem Vortrag zum Thema „Worte wirken Wunder“ eröffnet.

Nach der Gesangsveranstaltung unter der Leitung von Beate Besser ging es für die Frauen in die Workshops. Hier konnten sie Begriffe tänzerisch durch Bewegung und Körpersprache ausdrücken, Texte in der Schreibwerkstatt verfassen oder über die Selbstermächtigung der Frau durch Sprache diskutieren.

Das an das „World Wide Web“ angelehnte Motto in diesem Jahr richtete sich bewusst an ein jüngeres Publikum. „Wir befinden uns im Zeitalter des Internets und bemühen uns, auch jüngere Frauen anzusprechen“, sagte Christel Klust, Gemeindepädagogin der evangelischen Kirche. Das Durchschnittsalter des Publikums bewege sich „eher im Bereich 50 plus“, so Klust. Rund 130 Frauen nahmen am Programm teil.

Anliegen der Veranstalterinnen sei es, „Frauen miteinander ins Gespräch zu bringen und hierfür einen festen Raum, der Wiedererkennungswert hat, zu schaffen“, erklärte die Pädagogin. In erster Linie handle es sich bei den Teilnehmerinnen um Gemeindemitglieder. Der Frauentag solle laut Klust selbstverständlich jede Frau ansprechen – auch diejenige, die keinerlei Kirchenbezug hat.

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