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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Zweite Martinstafel nach Berliner Vorbild

05.11.2014

Oldenburg Nicht nur reden, sondern auch etwas tun: Unter diesem Motto gibt es am Dienstag, 11. November, zum zweiten Mal in Oldenburg eine Martinstafel mit Gänsebraten für bedürftige und obdachlose Menschen – das Motto lautet „Essen ohne Grenzen“. Inzwischen bekamen die drei Organisatoren Thomas Weber, Thomas Harich und Peter Haver sogar Lob von Entertainer Frank Zander. Er war mit seiner traditionellen Weihnachtsmenü-Einladung für Obdachlose in der Hauptstadt Berlin Vorbild für die Oldenburger Aktion, zu der im vergangenen Jahr 140 Menschen in das Evangelische Gemeindehaus an der Zietenstraße nach Eversten gekommen waren (NWZ  berichtete).

Sie saßen an gedeckten Tischen, und es wurden die dampfenden Teller serviert. Für viele war es die Ausnahme, an so einer feierlichen Tafel zu sitzen, Musik zu hören und miteinander zu reden.

Auch in diesem Jahr arbeiten die Organisatoren wieder eng mit der Diakonie, Caritas und der Kirche zusammen. „Alle Gäste erhalten eine persönliche Einladung“, berichtet Thomas Weber. Mit 150 Gästen wird wieder gerechnet. Damit die Einladung auch die richtigen erreicht, wurden sie persönlich ausgegeben. Sie sind gleichzeitig die Eintrittskarte.

Drei-Gänge-Menü

Wie bei anderen Einladungen auch, ist das Drei-Gänge-Menü mit Vorsuppe und Nachspeise aufgeführt, das wieder Michael Niebuhr und sein Team zubereiten werden. Doch zum Dessert gibt es nicht nur etwas Süßes, sondern auch Musik. Da sind „Take Care“ mit Country-Rock und Blues. Als Hommage an Frank Zander haben sie auch einen Song von ihm einstudiert. Kim Harich spielt Unterhaltsames am Flügel.

Und als Gute-Laune-Trio kommen mit Temperament und weihnachtlichem Esprit „Sweet Sugar Swing“ zu dem Essen. Annie Heger, Tina Meyer und Mary Kehl haben Swing, Rockabilly und Boogie Woogie im Gepäck.

Thomas Weber freut sich über die große Unterstützung, die er für diese Idee bekommt. Damit hatten die drei Organisatoren zunächst gar nicht gerechnet.

Nicht wegschauen

War Weber vergangenes Jahr noch skeptisch, ob er genügend Unterstützer finden würde, bestätigt ihn die zweite Auflage des Essens. „Wir wollen damit ja auch wieder zeigen, dass jeder etwas tun kann, um Menschen zu helfen, denen es nicht so gut geht“, sagt Weber. „Viele schauen ja auch einfach weg.“

Die drei Organisatoren, alle in der Stadt nicht ganz unbekannt, haben in ihrem Umfeld für die Idee getrommelt. Da sind die Sangesbrüder, Benefiz-Skatturniere und vieles mehr.

Auch während des Jahres hat sich das Martinsgans-Team für das ObdachlosenProjekt engagiert: Es wurden warme Wintertextilien und Schlafsäcke gekauft, darüber hinaus Stühle und IT-Equipment für den Tagesaufenthalt an der Ehnernstraße.


     www.martinstafel.de 
Sabine Schicke stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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