Oldenburg - In der Stadt Oldenburg ist die Kulturetage vielen Menschen ein Begriff. Doch der Verein, der dieser Einrichtung vorsteht und der sich bislang Kulturkooperative nannte, hat keine große Bekanntschaft. Dabei gibt er die grundlegende Ausrichtung der kulturellen Einrichtung vor. Schon im vergangenen Jahr wurde der Vereinsname per Satzungsänderung in Stiftung Kulturetage Oldenburg umfirmiert. Dieser neue Name steht auch für eine Zukunftsperspektive der Kulturetage. Langfristig soll aus dem Verein eine richtige Stiftung werden, heißt es aus den Reihen des Vorstandes.
Opphard Vorsitzende
Auch die Vereinsführung unterzog sich bei der kürzlichen Mitgliederversammlung einem Wandel. Nach der Wahl standen die neuen Vorstandsmitglieder Karin Opphard, Franz-Josef Tönnemann, Martin Bode, Luisa Jansen und Frank Mrozek fest. In einer anschließenden konstituierenden Vorstandssitzung wurde Karin Opphard als erste Vorsitzende des Vorstandes ernannt.
Opphard ist nicht nur in der kulturpolitischen Landschaft Oldenburgs ein durchaus bekanntes Gesicht. Sie war von 1992 bis 2003 Dezernentin in Oldenburg und leitete in diesen letzten Jahren ihrer Amtszeit auch das Kulturdezernat. Sie möchte nun als erste Vorsitzende der Stiftung Kulturetage die bewährte Arbeit des Vorstandes weiterführen aber auch neue Akzente setzen.
Neu diskutieren
„Bei den großen Herausforderungen, vor denen unsere Gesellschaft steht, muss auch die Ausrichtung der Kulturinstitutionen und ihrer Aufgaben in unserer Stadt neu diskutiert werden“, sagt sie. „Das betrifft nicht nur die kommunale Förderung, sondern auch die Frage, welche Rolle sie bei der Weiterentwicklung unserer Stadtgesellschaft spielen kann. Das heißt konkret: wie sich die Stiftung Kulturetage auch zu Fragen der kulturellen Teilhabe, des Klimawandels, der kulturellen Vernetzung sowie der Gestaltung gesellschaftlicher Prozesse mittels Kunst und Kultur neu positioniert.“
Auch Luisa Jansen, die als Beisitzerin den Vorstand begleiten wird, ist in Oldenburg durchaus nicht unbekannt. In ihrer Tätigkeit beim Stadtmuseum Oldenburg steht auch sie für Innovation und kulturelle Teilhabe.
